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Montag, 11. November 2013

Österreichische Mehlspeisküche

Österreichischer Kaiserschmarrn



Einfach geil. Mehr ist dazu nicht zu sagen. :-)


Kaiserschmarrn

für zwei gute Esser
180 g Mehl
400 ml Kuhmilch
4 Eier
2 TL Vanillezucker
Salz
1 Zitrone, abgeriebene Schale
60 g Feinkristallzucker
40 g Butter
1 Schuss Rum
40 g Rosinen

Die Rosinen im Rum aufkochen und beiseite stellen.

Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Mehl mit der Milch verrühren. Die Eier trennen. Die Dotter unter die Milchmischung rühren, aus dem Eiklar und dem Zucker einen nicht zu steifen Schnee schlagen. Die Zitronenschale und den Eischnee unter den Teig heben.

In einer Pfanne ohne Plastikgriff (!!) 20 g der Butter schmelzen. Die Hälfte des Teiges hineinleeren, die Rumrosinen darauf streuen und kurz stocken lassen. Nun die Pfanne ins Rohr stellen, bis die Oberfläche schön braun geworden ist.

Der Schmarren wird schließlich mit Gabeln zerrissen und mit Zucker bestreut serviert. Apfelmus, Weichselmarmelade - passt alles hervorragend dazu.

Mit der zweiten Hälfte des Teiges wird dann natürlich genauso verfahren. Und die erste Hälfte kann in der Zwischenzeit verputzt werden.





Freitag, 10. Mai 2013

{Post aus meiner Küche} Kindheitserinnerungen Vol. 2

Lang lang ist's her - da fand die Tauschrunde von Post aus meiner Küche statt. Für mich zugegebenermaßen zum ersten Mal - dadurch wurde das Ganze noch spannender. Wer würde mein Tauschpartner sein? Was werde ich da bekommen? Und vor allem: Was schicke ich selbst weg?

Fragen über Fragen. Letzten Endes sind mir doch ein paar gute Ideen gekommen. Und das ist dabei rausgekommen:





Apfelmus

Zutaten für circa 2 Gläser:
3-4 große Äpfel
5-6 ganze Gewürznelken
1-2 TL gemahlener Zimt
2 EL Zucker

Äpfel schälen, entkernen, in kleine Stückchen schneiden und in einen Topf geben. Gewürznelken, etwas Zimt und Zucker nach Belieben hinzufügen und mit etwas Wasser bedecken. Das Ganze etwa 20 Minuten lang kochen lassen, bis die Apfelstückchen schön weich sind. Gewürznelken herausfischen, eventuell etwas vom Saft abschöpfen (aber nicht wegleeren, sondern in einem Glas auffangen - schmeckt wie Bio-Apfelsaft! Mmmmh!!!) und alles pürieren. Nochmal abschmecken und in ein sauberes Glas füllen. Fertig!




Grießkoch

Zutaten für eine große Portion:
500 ml Milch
60-80 g Weizengrieß
2-3 EL Zucker
1 TL gemahlener Zimt
1 Msp. gemahlener Kardamom
1 Msp. gemahlene Gewürznelken
1-2 EL Butter

In einem Topf die Milch erhitzen. Den Grieß langsam einlaufen lassen und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Ein paar Minuten lang köcheln lassen, Zucker und Gewürze hinzufügen und noch etwas Butter unterheben, dann wird's cremiger!

Grießkoch ist mein absolutes Soulfood. Wenn's mir schlecht geht, es draußen stürmt und regnet, gibt's einfach nichts Besseres als diese Speise. Dann denkt man an die Zeit, als das Grießkoch noch von seiner Mama gekocht wurde und hat so schöne Erinnerungen im Kopf... :-)



Nutella

Zutaten für eineinhalb Gläser:
150 g geröstete und geriebene Haselnüsse (z.B. von Backidee)
200 g Schokolade nach Wahl
125 g Staubzucker
65 g Kakaopulver
neutrales Öl

Die Schokolade über Wasserbad schmelzen.

In einer Schüssel die geriebenen und gerösteten Haselnüsse mit dem gesiebten Staubzucker und Kakaopulver vermischen. (Durch das Sieben vermeiden wir, dass eventuell Klümpchen entstehen!) Sobald die Schokolade geschmolzen ist, zu der Haselnuss-Zucker-Kakao-Mischung dazuleeren und verrühren. Nun so lange etwas Öl hinzufügen, bis das Nutella eine cremige Konsistenz bekommt. Lieber etwas mehr Öl dazu, sonst wird das Nutella zu hart! (War mein Fehler beim ersten Versuch...) Anschließend in saubere Gläser füllen und verschließen.

Mein Nutella hält sich schon seit mehreren Monaten und das, obwohl es nicht mal im Kühlschrank steht. Einfach jedes Mal einen sauberen Löffel verwenden, wenn man davon nascht! ;-)



Und nun zu euch: Wart ihr auch dabei bei Post aus meiner Küche? Was sind eure Lieblingsgerichte aus der Kindheit?

PS: Mein Paket war riiiiiesig und mit sooooo tollen Sachen gefüllt, die ich teilweise gar nicht kannte, weil meine Tauschpartnerin aus Deutschland war. Ich hab mich voll gefreut und möchte mich auf diesem Wege nochmal bei ihr bedanken!

Donnerstag, 9. Mai 2013

GeNUSSbusserl

Köstliche Nussbusserl

Briocheteig, Nussfülle, fertig. Es braucht wie immer nicht viel, um mich glücklich zu machen. Und vermutlich auch einige von euch. :-) Hier mein Rezept für


Nussbusserl

50 dag Mehl
3 dag frische Germ
11 dag Butter
1/4 l Milch
5 dag Zucker
Salz
1 Eidotter
1 verquirltes Ei (zum Bestreichen)

100 g Marzipan
50 g Zucker
1 TL Zimt
2 Schuss Rum
200 g Nüsse
50 g Brösel
2 Schuss Milch

Milch auf dem Herd auf Körpertemperatur (ca. 36 °C) erwärmen und den Zucker, die Butter und das Salz darin auflösen bzw. schmelzen lassen. Nun die Germ dazu und die Milch mit dem Mehl und dem Eidotter mischen. Alles sehr gut durchkneten (mit der Hand oder dem Mixer) und eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Nussfülle vermengen und durchziehen lassen. Den Teig nach dem Gehen noch einmal durchkneten.

Nun den Teig in drei Teile teilen, auswalken, mit der Nussfülle belegen und einrollen. Mit einem bemehlten Messer kann man die Stücke am besten herunterschneiden. Die Nussbusserl auf ein Blech legen und mit einem verquirlten Ei bestreichen. Nun benötigt der Germteig wieder eine halbe Stunde Ruhe.

Jetzt kann er gebacken werden.


In die Nussfüllen kann man auch noch in Rum eingelegte Rosinen geben oder weitere Gewürze wie Kardamom. Lasst es euch schmecken!





Donnerstag, 25. April 2013

Cocktail-Muffins



So vom Charakter her bin ich ja ein ganz warmherziger Typ. Mein Körper hat das nur nicht ganz so mitgekriegt. Wäre frieren ein Charakterzug, es wäre einer von mir. Im Winter im Besonderen, im Sommer brauch ich aber auch abends meine Decke auf der Couch. Ich bin wohl auch die Einzige unter 30jährige, die sich auf die Wechseljahre freut. Nie wieder frieren. Herrlich wird das. :-)

Mein Hausmittel Nummer 1 gegen diesen tollen Charakterzug ist etwas im Rohr zu backen. Dann stell ich mich vors Rohr beim Vorheizen, rühre die Zutaten zusammen und alles ist so herrlich warm um mich. Mhhh. Und dann hat man auch noch so herrliche Muffins:


Cuba Libre-Muffins

Cuba Libre-Muffins ohne Cola dafür mit Schoko

Zutaten
150 g Backschoko
100 g Butter
150 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
100 g Zucker
2 Eier
2 gute Schuss Rum
Zesten und Saft von einer Limette

Ofen vorheizen.

Butter und Schoko verflüssigen.

Die trockenen Zutaten vermischen. Die flüssigen Zutaten vermischen. Die trockenen Zutaten mit der Butter-Schoko-Mischung vermischen. Die flüssigen Zutaten dazu mischen. Zesten und Limettensaft dazu mischen. In Förmchen füllen (16 Muffins sinds bei mir geworden).

Ich hab sie wie immer bei 200 °C ca. 20 Minuten gebacken.

Als Deko könnt ich mir noch eine Limetten-Zucker-Glasur vorstellen. Fällt mir leider gerade jetzt erst ein. :-( Die Schokoglasur ist aber auch lecker.





Samstag, 20. April 2013

Kleine Köstlichkeiten

Ich bin in letzter Zeit dem Germteig (Hefeteig) verfallen. Ich könnte ihn in jeglichen Varianten zubereiten: Ob süß oder herzhaft, ist mir eigentlich egal. Wahrscheinlich mag ich ihn deshalb so gern, weil mir das Kneten und Rumpantschen so viel Spaß macht. ;-) Was man beim Germteig unbedingt braucht, sind Zeit und Geduld. Dann kann nichts schief gehen!

Zu Ostern habe ich mich an einer neuen Köstlichkeit versucht, seht selbst:



Brioches mit Marmeladenfüllung

Zutaten für etwa 12 Stück:

für den Teig:
200 ml Milch
1 Würfel Germ (Hefe)
500 g Mehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
100 g weiche Butter

für die Füllung:
Marmelade nach Belieben
evtl. auch Nutella

zum Bestreichen:
1 Ei

Zubereitung:

Backofen auf 50°C (Ober- & Unterhitze) vorheizen.

Milch lauwarm erwärmen und die Germ darin unter Rühren auflösen. Mehl, Zucker, Salz und Eier in eine Schüssel geben und die Germ-Milch-Mischung dazuleeren. Mit einem Kochlöffel (oder mit der Hand, wie beliebt) verkneten und die weiche Butter in Flöckchen in den Teig einarbeiten. So lange kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Wenn er zu klebrig ist, löffelweise etwas Mehl hinzufügen und  so weiter verfahren, bis er die richtige Konsistenz hat. Backofen wieder ausschalten, die zugedeckte Schüssel reinstellen und den Teig dort für etwa 45 Minuten lang gehen lassen.

In der Zwischenzeit ein Muffinblech (mit 12 Löchern) mit Papierförmchen auslegen. Schüssel aus dem Backofen holen und diesen auf 170°C (Ober- & Unterhitze) vorheizen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig nochmal kurz durchkneten. Nun etwa zwei Drittel des Teiges zu zwölf gleich großen Kugeln formen und diese in das Muffinblech setzen; das restliche Drittel ebenfalls zu zwölf Kugeln formen. Alle Kugeln mit einem Geschirrtuch zudecken und nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Nun einen Kochlöffel zur Hand nehmen und mit dem bemehlten Stiel in die großen Kugeln ein Loch eindrücken. Ruhig mit dem Finger etwas ausweiten, dann passt mehr von der köstlichen Füllung rein! Jedes Loch mit etwa einem Teelöffel der Lieblingsmarmelade füllen und eine der kleineren Kugeln draufsetzen. In einem Häferl (zu Deutsch: In einer Tasse) das Ei verquirlen und mit einem Pinsel die Brioches bestreichen. Die Brioches nun etwa 30 Minuten lang backen, bis sie eine goldgelbe Farbe angenommen haben.





Ich habe die Brioches inzwischen drei Mal gebacken - immer wieder ein Hochgenuss. Wenn sie nicht so kalorienreich wären, würd ich sie vermutlich noch öfters machen ;-)

Und nun zu euch: Mögt ihr Germteig auch so gern wie ich? Esst ihr ihn auch abseits der Osterfeiertage gern?


Habt noch eine schöne Woche!
Eure Doris


Mittwoch, 17. April 2013

Zimtige Grüße vom Apfelbaum


Apfel-Zimt-Muffins
Meiner lieben Cousine habe ich vorige Woche herrlich aromatische Apfel-Zimt-Muffins gebacken. Ich durfte sie und ihre Familie besuchen und habe gleich zur Jause beigetragen. Schinkenstangerl von meiner Oma hatte ich auch dabei. Das Rezept (mit tollen Fotos!) folgt bald. Aber jetzt einmal zu den

Apfel-Zimt-Muffins

Zutaten
2 Äpfel
260 g Universalmehl
2 TL Backpulver
2 TL Zimt
1/2 TL Natron
80 g geriebene Nüsse
1 EL Vanillezucker
150 g braunen Zucker
1 Ei
100 ml Sonnenblumenöl
300 ml Buttermilch

1 EL Feinkristallzucker und 1 EL Zimt


Die zwei Äpfel reiben.

Und jetzt kommt die übliche Zubereitung von Muffins:

Die trockenen Zutaten (dazu zählen auch die Äpfel) miteinander verrühren.

Die feuchten Zutaten miteinander verrühren.

Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die feuchten Zutaten mischen.

Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Teig einfüllen. Den Feinkristallzucker und das Zimt verühren und die rohen Muffins damit bestreuen. Das sorgt für eine sehr gute Oberfläche.

Im vorgeheizten Rohr bei 170 °C Umluft für ca. 25 Minuten backen.

Echt keine Hexerei, aber großer Genuss!






Donnerstag, 4. April 2013

{Post aus meiner Küche} Kindheitserinnerungen Vol. 1

Herrlicher Grießauflauf mit Zwetschkenboden

Meine Mama hat seit den 90er Jahren ein Kochmagazin abonniert, in dem mein Bruder und ich das Rezept zum Zwetschkenmandl entdeckten. Meine Mama probiert das Rezept also aus. Die gesamte Familie stellt fest, dass, egal, wie viel sie davon macht, die Menge immer zu wenig ist.

Als ich das Thema Kindheitserinnerungen" bei Post aus meiner Küche sah, war ich gleich sehr begeistert, aber auch genauso planlos. Was habe ich als Kind gerne gegessen? Das Zwetschkenmandl war aber schnell klar. Dann habe ich noch Milchschnitten gebacken und einen köstlichen Frischkäse aus Joghurt gemacht. In den nächsten Tagen werde ich die anderen Rezepte auch posten. Aber Zwetschkenmandl das ist mein Highlight!

Zwetschkenmandl

Zutaten
4 Portionen als Hauptspeise, 6 Portionen als Dessert
70 dag Zwetschken (es geht auch mit Pflaumen oder Hollerkoch!)
1/8 l Rotwein
10 dag Kristallzucker
1 Zitronenscheibe
1/2 TL Zimtpulver
2 Gewürznelken
Butter für die Form
Topfenmasse:
4 Eier (groß)
25 dag Topfen (20%)
6 dag weiche Butter
2 Esslöffel Honig
5 dag Staubzucker
Salz
Zitronenzeste einer Zitrone
6 dag Weizengrieß
1 TL Vanillezucker

Zuerst die Eier trennen und den Dotter mit Topfen, Butter, Honig, Zucker, Zitronenzesten, Salz und dem Grieß gut verrühren. Dann ca. 15 Minuten rasten lassen.

Das Eiklar schlägt man in der Zwischenzeit mit dem Vanillezucker steif.

Die Zwetschken halbieren (die Pflaumen vierteln) und mit dem Rotwein, dem Zucker, der Zitronenscheibe und den Gewürzen in einer eingefetteten Auflaufform vermischen.

Die Topfenmasse mit dem Eischnee vermischen und auf den Zwetschken (Pflaumen) verteilen.

Bei 180 °C wird das Zwetschkenmandl ca. 40 Minuten gebacken.






Freitag, 22. März 2013

Caribbean Dreams

Dieses Hundewetter kann einen ja wirklich zum Wahnsinn treiben. Aber auch wenn sich der Frühling immer wieder in sein Versteck verkriecht, können wir es uns in der Küche immer noch schön frühlingshaft bzw. in diesem Fall sommerlich machen! Und zwar mit diesem Rezept, das ich auf Inas Blog gefunden habe:


Mango Panna Cotta

Zutaten für 5 Gläschen (à rund 300 ml):

600 g Schlagobers
400 g Kokosmilch
100-130g Zucker (je nachdem, wie süß es einem schmeckt...)
Mark einer Vanilleschote
6 Blatt Gelatine
1 Mango


5 Einmachgläser (Marmeladegläser oder ähnliches...) säubern, abtrocknen und bereit stellen. Mango schälen, in kleine Würfelchen schneiden und diese gleichmäßig auf die fünf Gläschen verteilen.

In einem Topf den Schlagobers, die Kokosmilch und den Zucker langsam erhitzen und aufkochen lassen.

Die Vanilleschote der Länge nach mit einem Messer aufschneiden, ordentlich ausschaben und das Vanillemark sowie die ausgekratzte Schote zum Obers-Kokosmilch-Gemisch geben. Das Ganze etwa 10-15 Minuten lang bei geringer Hitze köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und nun nach und nach darin die Gelatineblätter auflösen und einrühren.

Die Panna Cotta nun in die fünf Mangogläschen füllen und mindestens fünf Stunden lang im Kühlschrank kalt stellen. Wer mag, kann die Panna Cotta zusätzlich mit Kokosraspeln und Pistazien bestreuen. Aber nachdem mein lieber Freund keine Kerne, Nüsse oder ähnliches mag, mussten wir davon Abstand nehmen ;-)

Wir haben die Mango Panna Cotta bei einem gemütlichen Geburtstagsessen für eine ganz liebe Freundin als Nachtisch genossen! Herrlich!!! Da vergisst man glatt, dass es draußen nur 5 Grad hat und fühlt sich wie im Sommerurlaub!

Variation:
Wer allerdings nicht so sehr auf Kokosgeschmack fliegt, kann die Kokosmilch einfach durch Schlagobers ersetzen!
Auch die Früchte sind variabel: Mit Erdbeer- oder Himbeerspiegel ist die Panna Cotta sicher auch ein Hochgenuss :-)

Ich wünsch euch noch eine schöne Woche!
Doris

Samstag, 9. März 2013

Bombenhimbeeren



Tulpen, Märzenbecher, Hyazinthen und frisch gründender Weizen bevölkern nun endlich wieder die Wohnung. Bestimmt geht es jedem so: der Frühling macht alles schöner. Ballerinas und Frühlingsmäntel machen alles schöner. Die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut machen alles schöner. Frische Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren machen alles schöner. Okay. Sie sind noch aus dem mehr oder weniger fernen Süden. Aber hin und wieder müssen sie im Frühling auf den Tisch. Natürlich gerne auch in Form von leckeren Torten:

Himbeer-Schwedenbombentorte

Zutaten
für den Teig:
3 Eier
120 g Staubzucker
1 Packal Vanillezucker
70 g Butter (weich)
70 g Schoko
70 g Mehl
1 TL Backpulver
70 g Schoko
50 g geriebene Nüsse


für die Himbeerschicht:
500 g Himbeeren
200 ml Schlagobers
2 EL Staubzucker
300 g Naturjoghurt
6 Blatt Gelatine

für die Schwedenbombenschicht:
10 Schwedenbomben
200 ml Schlagobers

Zuerst den Teig zubereiten. Dafür die Eier trennen, das Eiweiß zu Schnee schlagen und in den Kühlschrank stellen. Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Den Schoko in der Microwelle verflüssigen und unter die Eimasse rühren. Nun das Mehl, das Backpulver und die Nüsse untermengen. Zum Schluss den Schnee vorsichtig unterheben. In einer gefettete Springform ca. 30 Minuten bei 180 Grad backen. Stichproben machen!

In der Zwischenzeit die Joghurtmasse vorbereiten. Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Das Schlagobers erhitzen und die weichen Blätter darin auflösen. Nun mit dem Joghurt vermengen und die pürierten Himbeeren und den Staubzucker hinzufügen.

Den Tortenboden kurz überkühlen lassen, ev. mit Marmelade bestreichen und dann die Himbeermasse darüberleeren. Die Torte gehört jetzt für einige Stunden (ich hatte sie über Nacht) kühl gestellt.

Jetzt muss nur noch das restliche Schlagobers steif geschlagen und mit den zermantschten Schwedenbomben vermischt werden. Diese Masse als letzte Schicht auf die Torte streichen und wieder kühl stellen.



Ich habe noch Schokospäne und Pistazien als hübschen Akzent in der Tortenmitte verteilt. Wer nicht so auf Schwedenbomben steht, kann die Schicht einfach weglassen und bei den Himbeeren enden.







Sonntag, 3. März 2013

Köstlichster Gugelhupf ever

... so hat die liebe Karina den Kuchen genannt, den ich euch heute präsentieren möchte! Heute vor einer Woche hat sie ihren Geburtstag gefeiert und da braucht man auch einen anständigen Geburtstagskuchen, habe ich mir gedacht. Nachdem ich unbedingt einen Gugelhupf backen wollte, aber eben keinen gewöhnlichen Marmorgugelhupf, habe ich das Internet durchstöbert und habe folgendes Rezept gefunden:



 

Eierlikörgugelhupf


Zutaten:
5 Eier
250 g Butter
250 g Staubzucker
2 Pkg. Vanillezucker
250 ml Eierlikör
1 Pkg. Backpulver
100 g Mehl
200 g geriebene Mandeln


Zuerst eine Gugelhupf- bzw. Napfkuchenform einfetten und ausstauben. Backofen auf 150°C vorheizen.

Eier trennen und das Eiklar beiseite stellen. Die fünf Eigelb zusammen mit der Butter, dem Staubzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Danach den Eierlikör langsam dazuleeren und weitermixen.

In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver und Mandeln vermischen. Löffelweise zum Teig dazugeben und alles schön verrühren.

Nun eine Prise Salz zum Eiklar hinzufügen und zu einem steifen Schnee schlagen.

Den Eischnee unter die Masse heben und den Teig in die Gugelhupfform füllen.

Bei 150°C etwa eine Stunde lang backen. Stäbchenprobe machen und wenn er fertig ist, aus dem Backrohr holen. Für etwa 10 Minuten auskühlen lassen und dann mit einem Kuchengitter stürzen.

Sobald der Gugelhupf ausgekühlt ist, könnt ihr ihn mit Staubzucker bezuckern - dann sieht er gleich viel hübscher aus!

Gutes Gelingen!


Dienstag, 19. Februar 2013

Bunt. Bunter. Macarons.

Meine Macarons.

Kaum aus der wunderschönen Stadt Paris zurück, musste ich auch schon die herrlich guten Macarons selbst backen. Und feststellen: So einfach ist das gar nicht. Also nein. Eigentlich schon einfach. Aber man braucht das richtige Werkzeug und vor allem: DIE RICHTIGE BACKTEMPERATUR!! Zum Glück sind 2 von 4 Blech nicht halb verkohlt. Und davon ist die Hälfte nicht gleich beim bloßen Anschauen zerbröselt. Aber hey. Dann macht man halt blaue Cakepops daraus. Meinen Babysitterzwillingen haben sie sehr gut geschmeckt. Und dass sie blau waren, fanden sie supercool.

Also der Teig war ok. Ohne Spritzbeutel (Ja, der ist immer noch verschwunden. Nein, ich kaufe keinen neuen, er wird schon wo auftauchen.) ist die Challenge des Aufspritzens leicht verschärft gewesen. Bitte nicht erst beim 3. Blech in der Ofenbedienungsanleitung nach der richtigen Temperatur suchen. Die Backzeit ist relativ kurz. Bitte Backpapier verwenden. Grundsätzlich: Seid vorbereiteter als ich. ;-) Ich probier sie halt einfach bald noch einmal!


Herrliche Macarons bei Ladurée in Paris

 

Macarons

Zutaten
6 Eiweiß
1 Prise Salz
400 g Staubzucker
250 g Mandeln (am besten noch einmal reiben! Sollen sehr fein sein.)
Lebensmittelfarbe
240 g Butter
330 g Staubzucker
2 EL Vanillezucker
1 EL Schlagobers oder Milch
Marmelade
Kakao
Zitronenzesten
Pistazien (gehackt)

Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen und langsam den gesiebten Staubzucker einrieseln lassen. Das wird dann eine feste Creme. Die Mandeln langsam unterheben.

Die Masse nun auf Schüsserl aufteilen und mit Lebensmittelfarbe färben. Blau ist am schönsten gegangen. Rosa wäre schön geworden, wären sie nicht braun geworden (und dadurch ungenießbar). Gelb sah man fast gar nicht und grün wurde türkis.

Mit dem Spritzsack nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech runde Kreise spritzen. Diese lässt man nun eine halbe Stunde rasten.

Dann schiebt man sie bei der richtigen Temperatur ins Rohr.

Für die Creme schlägt man Butter schaumig, rührt die Zucker unter und verfeinert dann mit dem Schlagobers oder der Milch. Die Creme teilt man dann wieder auf und verfeinert sie mit Marmelade (für die rosaroten Macarons), Kakao (für die blauen Macarons), Zitronenzesten (für die gelben Macarons) und Pistazien (für die türkisen Macarons).

Wenn die Macarons ausgekühlt sind, bestreicht man sie mit der Creme, klebt sie zusammen und genießt.


Und das wurde aus den zerbröselten Macarons.

Eine tolle Videoanleitung findet ihr hier auf youtube.





Samstag, 2. Februar 2013

Rosinenbrötchen



Es soll ja Menschen geben, die nicht so auf Rosinen stehen. Ich hab sogar davon gehört, dass manche Menschen sie hassen. Aber ledig essen. Es gibt halt komische Sachen auf dieser Welt.

Ich gehöre nicht zu diesen Menschen. Ich mag Rosinen. Sehr gerne sogar. Deshalb habe ich heute Rosinenbrötchen gebacken. Sehr leckere Rosinenbrötchen. :-)

Rosinenbrötchen

Zutaten
50 dag Mehl
2 Packal Trockengerm
11 dag Butter
1/4 l Milch
10 dag Zucker
abgeriebene Schale einer Zitrone
Salz
1 Eidotter
1 Handvoll Rosinen
1 Schuss Rum
1 verquirltes Ei (zum Bestreichen)

Milch in der Mikrowelle auf Körpertemperatur (ca. 36 °C) erwärmen und den Zucker, die Butter und das Salz darin auflösen bzw. schmelzen lassen. Die Milch mit dem Mehl, der Germ, der Zitronenzeste und dem Eidotter mischen. Alles sehr gut durchkneten (mit der Hand oder dem Mixer) und eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Rosinen mit dem Schuss Rum aufkochen und stehen lassen, damit sie sich mit dem Rum ansaugen können.

Nach dem Gehen den Teig noch einmal kneten und die Rosinen mit einkneten. Den Teig dann zu einer Rolle formen und mit einem Messer in etwa 10 Teile schneiden. Nun zu Kugeln oder zu länglichen Stangerln formen. Auf ein Backblech legen und mit Eidotter bestreichen. Wer will, kann die Rosinenbrötchen mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen.

Den Ofen auf 30 Grad aufdrehen und das Gebäck im Rohr für 30 Minuten gehen lassen. Danach die Hitze auf etwa 200 Grad erhöhen. Nach ca. 20 Minuten sind die Rosinenbrötchen fertig gebacken.





Schokobrownies ...




"Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Brokkoli."

Diesen Spruch hab ich diese Woche gelesen und musste so lachen. Ich mag Brokkoli wirklich sehr!!! Aber tja, Schoko ist Schoko bleibt Schoko wird immer Schoko sein. In Form eines Kuchens mag ich Schoko am liebsten. Die Mischung aus süß und herb macht's meiner Meinung nach aus. Hier ein tolles Rezept:

Schokobrownies mit herbem Guss

Zutaten
250 g Butter
200 g Backschoko
150 g geriebene Nüsse
65 g Mehl
70 g Backkakao
1 TL Backpulver
340 g Staubzucker
4 Eier
80 %ige Schokolade für die Glasur

Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Die Butter mit der Schoko im Wasserbad schmelzen. Derweil in einer anderen Schüssel Mehl, Kakao, Backpulver und Staubzucker vermischen.

Die Nüsse unter die Schoko geben und die trockenen Zutaten mit den feuchten ordentlich verrühren. Den Teig in eine ausgefettete rechteckige Form füllen und ca. 25 Minuten backen.

Das wichtigste bei Brownies ist, dass der Teig nicht zu lange gebacken wird. Bei der Stechprobe soll noch Teig kleben bleiben.

Den fertigen Kuchen dann in rechteckige Stücke schneiden und ihn mit im Wasserbad geschmolzener 80%iger Schokolade glasieren.

Das gibt den Kick! Süß und herb. Herrlich!









Samstag, 26. Januar 2013

Lecker-Schmecker-Zucchinikuchen

Wenn sich viele Gäste angekündigt haben und man was Süßes auf den Tisch zaubern möchte, ist ein Blechkuchen die ideale Lösung. Wenn man die Gäste auch noch beeindrucken und süchtig machen möchte, wählt man am besten dieses Rezept. Ich kenne echt niemanden, der diesen Kuchen verschmähen konnte! Das Rezept habe ich von meiner lieben Mama und es kommt bei mir regelmäßig zum Einsatz:


Zucchinikuchen

Zutaten:
350 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
3 Eier
125 ml Öl
1 EL ungesüßter Kakao
400 g geriebene Zucchini
300 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
50 g geriebene Nüsse (Wer keine Nüsse mag, ersetzt sie einfach durch Mehl!)
1 Msp. Natron
1 TL Zimt


Eine Auflaufform bzw. ein nicht zu großes Backblech ausfetten und mit Mehl ausstauben.

Eier trennen. Eigelb und Zucker rühren und anschließend das Öl dazuleeren.

Mehl, Backpulver, Natron, Kakao, Zimt und Nüsse in einer Schüssel vermischen und löffelweise zum Abtrieb geben. Das sieht jetzt nach einer bröseligen Angelegenheit aus und nicht nach einem Kuchenteig, aber glaubt mir: Ihr habt bisher alles richtig gemacht! Nur nicht aufgeben. ;)

Die Zucchini ordentlich waschen und putzen, anschließend mit einem Hobel reißen. Die geriebenen Zucchini zum Teig geben und unterrühren. Da die Zucchini so wasserhältig sind, fügen sich die Brösel doch noch zu einem schönen Rührteig zusammen!

Zuletzt mit einer Prise Salz das Eiklar steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Die Masse in die Auflaufform/ins Backblech füllen und glatt streichen.
Bei 170°C etwa 40-45 Minuten lang backen.

Wer's ganz süß mag, stürzt den Kuchen, lässt ihn auskühlen, bestreicht ihn mit Marillenmarmelade und gibt eine Schokoglasur drauf. Mein Freund mag ihn so am liebsten! Ich finde ihn allerdings ohne Glasur besser ;)

Gutes Gelingen!

Montag, 14. Januar 2013

Oreo Cookies

Wer liebt sie nicht, die wunderbaren Oreos? Sie sehen zugegebenermaßen aufgrund ihrer schwarzen Farbe etwas giftig aus, aber für den Gaumen sind sie ein wahrer Hochgenuss. Vor allem die Buttercremefüllung zergeht auf der Zunge... Ihr seht, ich könnte noch stundenlang weiterschwärmen. Tu ich aber nicht. Heute möchte ich euch das Rezept für selbstgemachte Oreos, das ich auf Maras Wunderland gefunden habe, vorstellen.

Traumhaft leckere Oreo Cookies!

Oreo Cookies

Zutaten
für den Teig:
200 g kalte Butter
85 g Staubzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Eidotter
1 Prise Salz
275 g Mehl
30 g ungesüßter Kakao

für die Füllung:
150 g weiche Butter
135 g Staubzucker
Mark von einer Vanilleschote


Für den Teig erstmal die Butter in kleine Stückchen schneiden und mit Staubzucker, Vanillezucker, Eidotter und einer Prise Salz verkneten. Anschließend Mehl und Kakao darübersieben, weiterkneten und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in eine Frischhaltefolie verpacken und mindestens eine Stunde lang kalt stellen.

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen, zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den gekühlten Teig rausnehmen, nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen.

Mit einem Ausstecher (Ich hab einen runden genommen!) rund 90 Kekse ausstechen und die Ausstechform zwischendurch immer wieder in Mehl tauchen, damit der Teig nicht picken bleibt. Den Teig solange wieder verkneten, ausrollen und ausstechen, bis nichts mehr übrig ist!

Die Kekse im vorgeheizten Rohr etwa 10 bis 12 Minuten backen. Bei der Hälfte das Backblech umdrehen, manche Öfen heizen auf einer Seite stärker ;)

Für die Füllung Butter, Zucker und Vanillemark schaumig rühren und in einen Spritzbeutel füllen.

Wenn die Kekse etwas abgekühlt sind, könnt ihr beginnen, sie mit der Buttercreme zu füllen. Seid nicht zu sparsam, es ist genügend Füllung da! Spritzt auf die Hälfte der Schokokekse etwas Buttercreme und drückt den Rest VORSICHTIG darauf. Die Kekse können leicht brechen und das sieht dann nicht so hübsch aus ;)

Manch einer wird sich fragen, ob sich diese Arbeit denn lohnt. Ich würde diese Frage eindeutig mit "Ja!" beantworten - die selbstgemachten Oreo Cookies schmecken wesentlich besser als das Original und außerdem weiß man dann auch, was drin ist.

Sonntag, 13. Januar 2013

Omas "Bochana Reis"

Omas "Bochana Reis"


Hin und wieder werde ich von meiner Oma mit Köstlichkeiten aus ihrer Küche verwöhnt. Im Herbst hat sie für mich einen "Bochanen Reis" (gebackenen Reis) gemacht. Für alle "Süßen" unter euch hier das Rezept:

Bochana Reis

Zutaten
2 Tassen Rundkornreis
1 l Milch
1 Packal Topfen
100 g Butter
3 Eier
Zucker nach gewünschtem Süßegrad
2 TL Vanillezucker
Rosinen
Rum
Äpfel oder Pfirsiche oder jedes andere Obst

Den Reis in der Milch kochen. Wenn er fertig ist, die Butter unterrühren damit sie schmilzt und den Reis auskühlen lassen.

Die Rosinen in einem Schuss Rum aufkochen lassen. Beiseite stellen.

Topfen mit den Zuckern und den Eiern (man kann laut Oma auch Schnee schlagen) verrühren, mit dem Reis und den Rosinen vermengen und zur Hälfte in eine ausgefettete Auflaufform füllen. Nun die Masse mit dem Obst belegen und den Rest vom Reis darüber geben.

Die Masse ins vorgeheizte Backrohr stellen und ca. 40 Minuten backen.

Man könnte die Reismasse noch mit abgeriebener Zitronenschale und Rum aromatisieren.


Samstag, 12. Januar 2013

Ein Dessert zum Verlieben

Bei unserem letzten Spieleabend mit Freunden hatte ich davor aus Zeitgründen keinen Kuchen gebacken, was eine herbe Enttäuschung für unsere Gäste war. Sie hatten sich offensichtlich schon auf was Süßes aus meiner Küche gefreut! Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen... Also musste ich die Schleckermäuler anders zufriedenstellen und machte kurzerhand flüssige Schokomuffins.

Das Rezept habe ich zugebenermaßen nicht selbst kreiert, sondern von meinem Freund bekommen, der es wiederum irgendwo im Internet gefunden hat.

Wer genau hinschaut, sieht den flüssigen Kern ;)

 

 Flüssige Schokomuffins

Zutaten für ca. 9-10 Muffins:

200 g Schokolade (Vielleicht habt ihr ja noch irgendwo Nikoläuse oder Krampusse aus der Adventszeit rumliegen...)
160 ml Öl
60 g Staubzucker
60 g Mehl
3 Eier


Backofen auf 230°C vorheizen.

Wasser in einem Topf erhitzen und zum Kochen bringen. Die Schokolade und das Öl in ein hitzebeständiges Gefäß geben und über dem Wasserbad schmelzen. Immer wieder umrühren, bis das Schoko-Öl-Gemisch schön sämig und klumpenfrei ist.

Eier und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Schoko-Öl-Gemisch dazuleeren und langsam verrühren. Mehl vorsichtig unterheben und vermengen.

Ein Muffinsblech (Wer keines besitzt: Es geht auch mit ausgefetteten, hitzebeständigen Tassen!) mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig verteilen.

Etwa 8 Minuten lang backen und gleich rausnehmen!

Wenn die Muffins zu lange im Ofen bleiben, ist der Kern leider nicht mehr flüssig. Keine Sorge, das ist mir auch schon mal passiert. Sie schmecken trotzdem vorzüglich! Kommt bei den besten Köchen vor ;) Am einfachsten ist es, wenn ihr euch mit einer Stäbchenprobe vergewissert. Wichtig ist, dass die äußere Hülle schon fertig ist, aber der Kern noch schön flüssig - dann schmeckt's nämlich am besten!

Die Muffins vorsichtig vom Blech nehmen und noch warm servieren. Wir essen sie immer "pur", aber ich kann sie mir auch gut mit einem Beerenspiegel vorstellen!

Gutes Gelingen!


Donnerstag, 20. Dezember 2012

Gut. Besser. Baileys.

Das heutige Rezept eignet sich für mehrerlei Sorten von Köchen: Zunächst für echte Genießer (weil das Ergebnis umwerfend ist), dann für wahre Faulsäcke (weil die Zubereitung weniger als eine Viertelstunde dauert) und außerdem für Männer, die ihrer Herzdame was Gutes tun wollen (denn alle Frauen lieben Baileys!). Und so geht's:


Baileys

Zutaten für ca. 2,5 l:
8 ganze Eier
400 g Staubzucker
2 Pkg. Vanillezucker
16 EL Rum
500 ml Weinbrand
1200 ml flüssiger Schlagobers
2 EL gesüßtes Kakaopulver/Löskaffee (je nach Geschmack)
2 TL ungesüßtes Kakaopulver

Kleiner Tipp am Rande: Es lohnt sich, den Staubzucker und das Kakaopulver durchzusieben, damit keine Bröckerl entstehen. Ich mach das bei solchen Dingen ganz gerne, diese Mehrarbeit zahlt sich wirklich aus!

Zucker, Vanillezucker und Eier in einer Schüssel schaumig rühren. Löskaffee bzw. Kakaopulver, Rum und Weinbrand in einer anderen Schüssel mixen. Alles zusammenrühren und zuletzt den flüssigen Schlagobers hinzufügen. 

Kühlen und mit Eiswürfeln servieren oder wie ich in hübsche Flaschen füllen und zu Weihnachten verschenken. 


Last Minute Weihnachtskekse


Wer noch Inspiration braucht für die vorweihnachtliche Backstube:

Die werden alle Krümelmonster lieben!!!

Rosinen-Zimt-Kekse

Zutaten
1 Ei
125 g Zucker
100 g Butter
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
80 g Rosinen
80 ml Rum

Die Rosinen so lange wie möglich in den Rum einlegen (am besten über Nacht, denn dann werden die Kekse saftiger).

Zucker mit Butter schaumig schlagen. Das Ei dazu geben. Nun alle sonstigen Zutaten beimengen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein Backblech geben.

Im vorgeheizten Rohr bei 180° etwa 15-20 Minuten backen. Lieber mit niedrigerer Temperatur, denn sonst trocknen sie zu schnell aus.

Die Keks sind ganz weich und sehr lecker. Man kann sie sicherlich auch mit Nussstückerln oder Aranzini machen! Einfach mal ausprobieren (und mir dann sagen, ob sie was geworden sind, bitte! ;-)).






Mittwoch, 19. Dezember 2012

Weihnachtsinspirationen

Lebkuchenengerl mit Schokolade, Pistazien und Zuckerherzerln

Lebkuchenflügerl mit Schokolade, Pistazien und Zuckerstreusel (man kann sie an den Henkel einer Tasse hängen!)

Teig relativ dünn ausrollen, die gebacken Herzen mit Marmelade zusammenpicken und mit Schoko verzieren

Den Teig dünn ausrollen. Eine Füllung aus Trockenfrüchten zusammenrühren und auftragen. Einrollen, Stücke abschnieden, backen.

Teig ausrollen und komplett auf ein Blech legen. Backen. Mit Marmelade bestreichen. Marzipan dünn ausrollen (mit Staubzucker, damit der Nudelwalker nicht anpickt) und schließlich mit Schokolade überziehn und mit Zuckerstreusel bestreuen.