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Sonntag, 16. Juni 2013

"Bowle?" "Na klar!"

"Rot, rot, rot sind alle meine Erdbeeren. Rot, rot, rot ist alles was ich mag." (beliebig austauschbar mit z.B. Paradeisern, Himbeeren oder Kirschen ;-)


Sommer und Sonne. Grillfest und Freunde. Die erste Röte auf Nasenspitzen und Schultern. Und auf den Erdbeerfeldern. Das in meiner Nähe wurde gestern von mir besucht und auch gleich geplündert. Rausgekommen ist eine herrliche Bowle für das Grillfest mit Freunden unter der herrlichen Sonne des Weinviertels.

Erdbeerbowle

5 Handvoll Erdbeeren
12 Zitronenmelisseblätter (umso kleiner, umso hübscher siehts dann aus)
1/2 l Weinviertel DAC
1/4 l Wasser
4 EL Zucker
1 Flasche Sekt

Die Erdbeeren klein schneiden und mit dem Wein und dem Wasser aufgießen. Die Zitronenmelisseblätter und den Zucker untermischen und alles für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.

Kurz vor dem Servieren den Sekt dazuleeren (das schäumt!!) und eiskalt servieren.

Der Zucker führt dazu, dass der Gährungsprozess einsetzt und dieses herrliche Erdbeeraroma entsteht. Der Sekt und der Wein sollten am besten schon am Vortag eingekühlt werden, damit die sonnengeküssten warmen Erdbeeren in den wenigen Stunen schön abkühlen können.


Die Burschen sind zwar beim Bier geblieben (Banausen!!! ;-), aber wir Mädels ... Ach, wir waren begeistert.

Nachtrag: "Die Burschen" haben ganz gentlemanlike den Mädels die Bowle überlassen.


Freitag, 10. Mai 2013

{Post aus meiner Küche} Kindheitserinnerungen Vol. 2

Lang lang ist's her - da fand die Tauschrunde von Post aus meiner Küche statt. Für mich zugegebenermaßen zum ersten Mal - dadurch wurde das Ganze noch spannender. Wer würde mein Tauschpartner sein? Was werde ich da bekommen? Und vor allem: Was schicke ich selbst weg?

Fragen über Fragen. Letzten Endes sind mir doch ein paar gute Ideen gekommen. Und das ist dabei rausgekommen:





Apfelmus

Zutaten für circa 2 Gläser:
3-4 große Äpfel
5-6 ganze Gewürznelken
1-2 TL gemahlener Zimt
2 EL Zucker

Äpfel schälen, entkernen, in kleine Stückchen schneiden und in einen Topf geben. Gewürznelken, etwas Zimt und Zucker nach Belieben hinzufügen und mit etwas Wasser bedecken. Das Ganze etwa 20 Minuten lang kochen lassen, bis die Apfelstückchen schön weich sind. Gewürznelken herausfischen, eventuell etwas vom Saft abschöpfen (aber nicht wegleeren, sondern in einem Glas auffangen - schmeckt wie Bio-Apfelsaft! Mmmmh!!!) und alles pürieren. Nochmal abschmecken und in ein sauberes Glas füllen. Fertig!




Grießkoch

Zutaten für eine große Portion:
500 ml Milch
60-80 g Weizengrieß
2-3 EL Zucker
1 TL gemahlener Zimt
1 Msp. gemahlener Kardamom
1 Msp. gemahlene Gewürznelken
1-2 EL Butter

In einem Topf die Milch erhitzen. Den Grieß langsam einlaufen lassen und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Ein paar Minuten lang köcheln lassen, Zucker und Gewürze hinzufügen und noch etwas Butter unterheben, dann wird's cremiger!

Grießkoch ist mein absolutes Soulfood. Wenn's mir schlecht geht, es draußen stürmt und regnet, gibt's einfach nichts Besseres als diese Speise. Dann denkt man an die Zeit, als das Grießkoch noch von seiner Mama gekocht wurde und hat so schöne Erinnerungen im Kopf... :-)



Nutella

Zutaten für eineinhalb Gläser:
150 g geröstete und geriebene Haselnüsse (z.B. von Backidee)
200 g Schokolade nach Wahl
125 g Staubzucker
65 g Kakaopulver
neutrales Öl

Die Schokolade über Wasserbad schmelzen.

In einer Schüssel die geriebenen und gerösteten Haselnüsse mit dem gesiebten Staubzucker und Kakaopulver vermischen. (Durch das Sieben vermeiden wir, dass eventuell Klümpchen entstehen!) Sobald die Schokolade geschmolzen ist, zu der Haselnuss-Zucker-Kakao-Mischung dazuleeren und verrühren. Nun so lange etwas Öl hinzufügen, bis das Nutella eine cremige Konsistenz bekommt. Lieber etwas mehr Öl dazu, sonst wird das Nutella zu hart! (War mein Fehler beim ersten Versuch...) Anschließend in saubere Gläser füllen und verschließen.

Mein Nutella hält sich schon seit mehreren Monaten und das, obwohl es nicht mal im Kühlschrank steht. Einfach jedes Mal einen sauberen Löffel verwenden, wenn man davon nascht! ;-)



Und nun zu euch: Wart ihr auch dabei bei Post aus meiner Küche? Was sind eure Lieblingsgerichte aus der Kindheit?

PS: Mein Paket war riiiiiesig und mit sooooo tollen Sachen gefüllt, die ich teilweise gar nicht kannte, weil meine Tauschpartnerin aus Deutschland war. Ich hab mich voll gefreut und möchte mich auf diesem Wege nochmal bei ihr bedanken!

Mittwoch, 17. April 2013

Zimtige Grüße vom Apfelbaum


Apfel-Zimt-Muffins
Meiner lieben Cousine habe ich vorige Woche herrlich aromatische Apfel-Zimt-Muffins gebacken. Ich durfte sie und ihre Familie besuchen und habe gleich zur Jause beigetragen. Schinkenstangerl von meiner Oma hatte ich auch dabei. Das Rezept (mit tollen Fotos!) folgt bald. Aber jetzt einmal zu den

Apfel-Zimt-Muffins

Zutaten
2 Äpfel
260 g Universalmehl
2 TL Backpulver
2 TL Zimt
1/2 TL Natron
80 g geriebene Nüsse
1 EL Vanillezucker
150 g braunen Zucker
1 Ei
100 ml Sonnenblumenöl
300 ml Buttermilch

1 EL Feinkristallzucker und 1 EL Zimt


Die zwei Äpfel reiben.

Und jetzt kommt die übliche Zubereitung von Muffins:

Die trockenen Zutaten (dazu zählen auch die Äpfel) miteinander verrühren.

Die feuchten Zutaten miteinander verrühren.

Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die feuchten Zutaten mischen.

Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Teig einfüllen. Den Feinkristallzucker und das Zimt verühren und die rohen Muffins damit bestreuen. Das sorgt für eine sehr gute Oberfläche.

Im vorgeheizten Rohr bei 170 °C Umluft für ca. 25 Minuten backen.

Echt keine Hexerei, aber großer Genuss!






Donnerstag, 4. April 2013

{Post aus meiner Küche} Kindheitserinnerungen Vol. 1

Herrlicher Grießauflauf mit Zwetschkenboden

Meine Mama hat seit den 90er Jahren ein Kochmagazin abonniert, in dem mein Bruder und ich das Rezept zum Zwetschkenmandl entdeckten. Meine Mama probiert das Rezept also aus. Die gesamte Familie stellt fest, dass, egal, wie viel sie davon macht, die Menge immer zu wenig ist.

Als ich das Thema „Kindheitserinnerungen" bei Post aus meiner Küche sah, war ich gleich sehr begeistert, aber auch genauso planlos. Was habe ich als Kind gerne gegessen? Das Zwetschkenmandl war aber schnell klar. Dann habe ich noch Milchschnitten gebacken und einen köstlichen Frischkäse aus Joghurt gemacht. In den nächsten Tagen werde ich die anderen Rezepte auch posten. Aber Zwetschkenmandl – das ist mein Highlight!

Zwetschkenmandl

Zutaten
4 Portionen als Hauptspeise, 6 Portionen als Dessert
70 dag Zwetschken (es geht auch mit Pflaumen oder Hollerkoch!)
1/8 l Rotwein
10 dag Kristallzucker
1 Zitronenscheibe
1/2 TL Zimtpulver
2 Gewürznelken
Butter für die Form
Topfenmasse:
4 Eier (groß)
25 dag Topfen (20%)
6 dag weiche Butter
2 Esslöffel Honig
5 dag Staubzucker
Salz
Zitronenzeste einer Zitrone
6 dag Weizengrieß
1 TL Vanillezucker

Zuerst die Eier trennen und den Dotter mit Topfen, Butter, Honig, Zucker, Zitronenzesten, Salz und dem Grieß gut verrühren. Dann ca. 15 Minuten rasten lassen.

Das Eiklar schlägt man in der Zwischenzeit mit dem Vanillezucker steif.

Die Zwetschken halbieren (die Pflaumen vierteln) und mit dem Rotwein, dem Zucker, der Zitronenscheibe und den Gewürzen in einer eingefetteten Auflaufform vermischen.

Die Topfenmasse mit dem Eischnee vermischen und auf den Zwetschken (Pflaumen) verteilen.

Bei 180 °C wird das Zwetschkenmandl ca. 40 Minuten gebacken.






Samstag, 9. März 2013

Bombenhimbeeren



Tulpen, Märzenbecher, Hyazinthen und frisch gründender Weizen bevölkern nun endlich wieder die Wohnung. Bestimmt geht es jedem so: der Frühling macht alles schöner. Ballerinas und Frühlingsmäntel machen alles schöner. Die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut machen alles schöner. Frische Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren machen alles schöner. Okay. Sie sind noch aus dem mehr oder weniger fernen Süden. Aber hin und wieder müssen sie im Frühling auf den Tisch. Natürlich gerne auch in Form von leckeren Torten:

Himbeer-Schwedenbombentorte

Zutaten
für den Teig:
3 Eier
120 g Staubzucker
1 Packal Vanillezucker
70 g Butter (weich)
70 g Schoko
70 g Mehl
1 TL Backpulver
70 g Schoko
50 g geriebene Nüsse


für die Himbeerschicht:
500 g Himbeeren
200 ml Schlagobers
2 EL Staubzucker
300 g Naturjoghurt
6 Blatt Gelatine

für die Schwedenbombenschicht:
10 Schwedenbomben
200 ml Schlagobers

Zuerst den Teig zubereiten. Dafür die Eier trennen, das Eiweiß zu Schnee schlagen und in den Kühlschrank stellen. Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Den Schoko in der Microwelle verflüssigen und unter die Eimasse rühren. Nun das Mehl, das Backpulver und die Nüsse untermengen. Zum Schluss den Schnee vorsichtig unterheben. In einer gefettete Springform ca. 30 Minuten bei 180 Grad backen. Stichproben machen!

In der Zwischenzeit die Joghurtmasse vorbereiten. Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Das Schlagobers erhitzen und die weichen Blätter darin auflösen. Nun mit dem Joghurt vermengen und die pürierten Himbeeren und den Staubzucker hinzufügen.

Den Tortenboden kurz überkühlen lassen, ev. mit Marmelade bestreichen und dann die Himbeermasse darüberleeren. Die Torte gehört jetzt für einige Stunden (ich hatte sie über Nacht) kühl gestellt.

Jetzt muss nur noch das restliche Schlagobers steif geschlagen und mit den zermantschten Schwedenbomben vermischt werden. Diese Masse als letzte Schicht auf die Torte streichen und wieder kühl stellen.



Ich habe noch Schokospäne und Pistazien als hübschen Akzent in der Tortenmitte verteilt. Wer nicht so auf Schwedenbomben steht, kann die Schicht einfach weglassen und bei den Himbeeren enden.







Montag, 4. März 2013

Ein Stückchen Schweden für alle

Während die liebe Karina in München Touri spielt, habe ich gestern Nachmittag wieder meine Küchenmaschine angeworfen. Vor längerer Zeit habe ich auf Melanies Blog Dekoherz diesen Sonntagskuchen entdeckt, den ich aber bis heute Nachmittag nicht nachgebacken habe. War natürlich ein großer Fehler, denn: Er schmeckt fabelhaft!

Hier das von mir etwas abgewandelte Rezept:


Schwedisches Apfelbiskuit


Zutaten:
3-4 große Äpfel
etwas Zitronensaft zum Beträufeln
4 Eier
220 g Staubzucker
125 ml Milch
120 g Butter
300 g glattes Mehl
3 gestrichene TL Backpulver

zum Bestreuen:
1 TL Zimt
2-3 EL Kristallzucker
30 g gehobelte Mandeln


Ein Backblech bzw. eine Auflaufform mit Backpapier auslegen oder einfetten und ausstauben. (Ich persönlich spare lieber mit dem Fett und nehme dafür Backpapier, wenn es möglich ist.) Backofen auf 170°C vorheizen.

Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Eier trennen und das Eiklar beiseite stellen. Eigelb und Zucker schaumig rühren.

In einem Topf die Butter schmelzen, Milch dazuleeren und zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und noch heiß in die Schaummasse einlaufen lassen.

Mehl und Backpulver mischen, löffelweise zur Masse hinzugeben und ein paar Minuten weiterrühren.

Dem Eiklar eine Prise Salz beifügen und einen steifen Eischnee schlagen. Den Schnee unter die Masse heben und auf dem vorbereiteten Backblech verteilen.

Die Apfelscheiben in den Teig stecken und zuletzt mit Zucker, Zimt und gehobelten Mandeln bestreuen.

Für etwa 40-50 Minuten backen, bis der Kuchen eine schöne, hellbraune Farbe annimmt.


Ihr werdet den Apfel-Zucker-Zimt-Duft lieben!!! Und den Geschmack natürlich auch :)

Einen schönen Wochenstart wünscht euch
Doris




Sonntag, 13. Januar 2013

Omas "Bochana Reis"

Omas "Bochana Reis"


Hin und wieder werde ich von meiner Oma mit Köstlichkeiten aus ihrer Küche verwöhnt. Im Herbst hat sie für mich einen "Bochanen Reis" (gebackenen Reis) gemacht. Für alle "Süßen" unter euch hier das Rezept:

Bochana Reis

Zutaten
2 Tassen Rundkornreis
1 l Milch
1 Packal Topfen
100 g Butter
3 Eier
Zucker nach gewünschtem Süßegrad
2 TL Vanillezucker
Rosinen
Rum
Äpfel oder Pfirsiche oder jedes andere Obst

Den Reis in der Milch kochen. Wenn er fertig ist, die Butter unterrühren damit sie schmilzt und den Reis auskühlen lassen.

Die Rosinen in einem Schuss Rum aufkochen lassen. Beiseite stellen.

Topfen mit den Zuckern und den Eiern (man kann laut Oma auch Schnee schlagen) verrühren, mit dem Reis und den Rosinen vermengen und zur Hälfte in eine ausgefettete Auflaufform füllen. Nun die Masse mit dem Obst belegen und den Rest vom Reis darüber geben.

Die Masse ins vorgeheizte Backrohr stellen und ca. 40 Minuten backen.

Man könnte die Reismasse noch mit abgeriebener Zitronenschale und Rum aromatisieren.


Dienstag, 8. Januar 2013

Apfeltorte

Wer nach den Weihnachtsfeiertagen wieder genug von mächtigen Schokoladekuchen hat und wieder was Fruchtiges zwischen seinen Zähnen spüren will, dem kann ich die folgende Apfeltorte ans Herz legen. Sie geht ganz ganz einfach und schmeckt einfach traumhaft gut!





Sorry für das Foto: hatte leider nur meine Handykamera dabei...


Feine Apfeltorte

Zutaten

für die Springform (Ø 26-28 cm):
etwas Fett
Belag:
25 g Butter
500 g Äpfel
Rührteig:
125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
Abrieb einer Zitrone
3 Eier
200 g Weizenmehl
2 gestr. TL Backpulver
etwa 2 EL Milch

Als Vorbereitung erstmal den Boden der Springform fetten. Für den Belag die Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Äpfel schälen, vierteln und mehrmals der Länge nach einritzen. Backofen auf 160° C vorheizen.

Für den Teig die Eier trennen. Butter in einer Rührschüssel mit einem Mixer geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb unter Rühren hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht. Nun die Eidotter unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch in 2 Portionen kurz auf mittlerer Stufe unterrühren.

Nun mit dem Eiklar und einer Prise Salz einen Eischnee schlagen. Den Schnee vorsichtig unter den Teig heben - nicht zerrühren! Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Die Apfelviertel kranzförmig auf den Teig legen und mit der zerlassenen Butter bestreichen. Die Form auf dem Rost in den Backofen schieben und etwa 45 Minuten lang backen, bis die Apfeltorte schön goldgelb ist.

Die Torte aus dem Backofen nehmen und 5-10 Minuten abkühlen lassen. Danach Springformrand lösen und entfernen. Kuchen vom Springformboden lösen, aber darauf auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Vor dem Servieren den Apfelkuchen mit Staubzucker bestreuen und genießen!




Montag, 26. November 2012

Cheese

Cheesecake

Anlässe, um Torten zu backen, sind spitze. Der Geburtstag meiner Mama war natürlich ein solcher und beim Heftl-Blättern ist mir schnell ein Favorit untergekommen:

Cheesecake mit Granatapfelkernen

Zutaten
200 g Cantuccini
100 g Amarettini
15 g Butter
750 g Ricotta
250 g Mascarpone (oder Mascarino)
100 g Staubzucker
4 Eier
Schale einer abgeriebenen Orange und Zitrone
2 TL Stärkemehl
1 Granatapfel

Ofen auf 160 Grad vorheizen.
Die beiden Kekssorten in der Küchenmaschine (oder in einem Geschirrtuch mit dem Nudelwalker) zerbröseln und mit der zerlassenen Butter vermischen. Die Masse in die gefettete Tortenform (26 cm Durchmesser) drücken (mit ein paar cm Rand!). Im vorgeheizten Rohr 15 Minuten backen.

Die Mascarpone in der Zwischenzeit mit dem Ricotta vermischen, Zucker, Eier und Zitronen- und Orangenzesten nach und nach untermischen.

Den Boden etwas auskühlen lassen und dann die Masse darauf verteilen. Im Rohr bei 180 Grad 1 Stunde backen. Schließlich muss die Torte noch auskühlen und dann über Nacht in den Kühlschrank.


Zum Schluss noch die Granatapfelkerne in der Mitte aufteilen und für alle Perfektionisten: ein Minzblättchen hineinstecken.


Die Mischung von süßer Torte mit Granatapfelkernen hat richtig gut gepasst. Bitte jetzt im Winter keine Erdbeeren, Himbeeren oder sonstiges Sommerobst darauf geben. Es schmeckt ja doch nicht so gut. Wär schad drum. Falls jemand dieses Rezept im Sommer nachbacken will: Wehe, es kauft jemand einen Granatapfel! Da gibts heimisches Obst: Erdbeeren, Himbeeren, Ribisel, Brombeeren usw.! ;-)



Freitag, 9. November 2012

Geburtstagstarte

Es heißt ja immer, man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Und nachdem heute eine liebe Freundin Geburtstag hat, muss natürlich auch ein Kuchen her. Nachdem ich mich vor lauter Koch- und Backbüchern nicht mehr entscheiden konnte, habe ich mal im Internet gestöbert und habe folgendes Rezept gefunden.

Geburtstagstarte mit leckeren Beeren

Beerentarte

Zutaten 
3 Eier 
90 g Staubzucker (für die Süßen von uns: 100 g)
200 ml Milch 
110 ml Öl
160 g Weizenmehl 
160 g Dinkelmehl
1 Pkg. Backpulver 
250 g gemischte Waldbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
1 Pkg. Sahnesteif


Da ich immer sehr schlecht einschätzen kann, wie viel Teig in welche Form reinpasst, habe ich vorsichtshalber zwei Tarteformen (eine normale und eine kleine in Herzform) eingefettet und ausgestaubt. Backrohr auf 160° C vorheizen.

Für den Teig in einer großen Schüssel zuerst Eier und Zucker gut verrühren. Danach die beiden Mehlsorten und das Backpulver gut vermischen, bevor man abwechselnd die Milch und das Mehlgemisch zur Masse hinzufügt. Das Ganze ordentlich weiterrühren und langsam das Öl dazuschütten.

Wenn der Teig schön vermischt ist, nimmt man die Tarteformen zur Hand und befüllt sie damit. Die Beeren drauflegen (nicht reindrücken!) und mit Sahnesteif bestreuen, damit die Tarte durch die Früchte nicht so stark aufgeweicht wird.

Im Backrohr etwa 45 Minuten lang backen - die Tarte ist fertig, wenn bei der Stäbchenprobe nichts picken bleibt!

Drückt mir die Daumen, dass die Tarte beim Geburtstagskind und den Gästen gut ankommt! Gut aussehen tut sie auf jeden Fall, oder?


Donnerstag, 18. Oktober 2012

Marmeladinger

Meine beste Gartlernte hab ich tatsächlich von einer ganz außergewöhnlichen Pflanze erhalten: Physalis. Die Oma wollts zuerst gar nicht kosten. Aber jetzt ... Jetzt sind alle riesige Fans. Die Pflanzen werden zwar riesig, aber dafür hat man dann auch echt was davon. Wer sie schon mal im Geschäft gekauft hat, weiß, wie teuer sie sind. Wieso das so ist, kann ich mir wirklich nicht erklären. Ich hatte mit null Aufwand eine riesige Ernte. Einen Teil davon hab ich in eine köstliche Marmelade investiert:

Physalis-Hokkaido-Nuss-Marmelade

Zutaten
800 g Hokkaido-Kürbis
250 g Physalis
1 Orange
100 g Nüsse, grob gehackt
3 EL Zucker
500 g Gelierzucker 1:2


Die Zubereitung ist ganz einfach:
Den in Stücke geschnittenen Kürbis (Hokkaido braucht man nicht schälen!) in etwas Wasser weich kochen. Die Physalis derweil entblättern und vierteln (Achtung: Sie sind "glitschige, kleine Scheißerchen"!). Zum Schluss noch die Nüsse rösten und den Zucker darüber schmelzen (karamelisieren) lassen.

Dann die Hälfte des Kürbisses pürieren, die Physalis, die Orangenzesten, den Saft der Orange und den Gelierzucker dazugeben und mit den Kürbiswürfeln 4 Minuten sprudelnd kochen. Nun die Nüsse einrühren und alles in die ausgekochten Gläser füllen. Auf den Kopf stellen und fertig.

Tipps zum Gläser auskochen:
Ich koch immer Wasser im Wasserkocher auf und stell die Gläser in die Abwasch. Dies Gläser fülle ich dann mit dem kochenden Wasser, warte kurz und schubs die Gläser dann mit einer Gabel um. Dann hol ich die Gläser mit einem Geschirrtuch oder dem Topflappen aus der Abwasch und sie können gefüllt werden. Beim Füllen bitte auch immer Topflappen verwenden, man kann sich ordentlich verbrennen!!!!! Ganz ehrlich. Ich weiß, wovon ich rede! Hat noch jemand Tipps?

Und hier noch ein paar Fotos:















Mittwoch, 10. Oktober 2012

Burgenländische Apfelernte

Burgenländischer Apfel-Rosinen-Fleck
 

Nach der jährlichen Apfelernte stellt sich in unserer Familie immer die Frage: Was machen wir mit den vielen Äpfeln? Deswegen bin ich heute Morgen extra früh aufgestanden, um einen kleinen Bruchteil der eigenen Apfelplantage zu verwerten. Und zwar in dieser Form:


Apfelkuchen mit Germteig

Zutaten
Germteig:
500 g Weizenmehl
1 Würfel frische Germ
2 Eier
75 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
Salz
250 ml lauwarme Milch
80 g Butter

Belag:
5-6 Äpfel
Rosinen (nach Belieben)
Rum (nach Belieben)
20 g Butter
Zimt
Kristallzucker

Für den Germteig sollten die Zutaten ungefähr Raumtemperatur annehmen, daher die Eier und die Germ rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.

Wenn sie sich halbwegs akklimatisiert haben, in einem Germtopf - oder in einer anderen großen Schüssel - Mehl, Salz und Eier reingeben. In einem kleinen Reindl die Butter zerlassen, Milch, Staubzucker und Vanillezucker hinzufügen und zuletzt die Germ ins lauwarme Dampfl einbröseln.

Sobald die Germ aufgelöst ist, in den Germtopf leeren und die Zutaten zu einem Teig verkneten, der sich schön von der Schüssel löst. Falls der Teig zu klebrig ist, ein bisschen Mehl dazugeben - aber nicht zu viel, sonst wird er zu fest. Eine halbe bis dreiviertel Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen und hoffen, dass der Teig eh schön aufgeht.

In der Zwischenzeit kann man schon den Belag für den Kuchen herrichten. Die Äpfel gründlich schälen, putzen (Äpfel aus dem eigenen Garten sind ja manchmal angestochen), in dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. In einem kleinen Schüsserl ein paar Rosinen in Rum einlegen, die schmecken mariniert einfach viel besser.

Wenn der Teig fertig aufgegangen ist, nimmt man ein Blech zur Hand, das man entweder mit Backpapier auslegt oder einfettet und bebröselt. Ich persönlich nehme immer Backpapier, weil ich sonst immer den ganzen Küchenboden mit Semmelbröseln versau ;-) Ofen auf 170° vorheizen.

Den Teig schön ausziehen, mit den Apfelspalten und Rosinen belegen und mit etwas zerlassener Butter beträufeln. Mit Zimt und Kristallzucker bestreuen - nicht vergessen! (Ich hab das nämlich versäumt...) Das Kuchenblech in den Ofen schieben und in etwa 30 Minuten lang backen. Meiner war ein bisschen länger im Backrohr und war ganz schön braun - also immer wieder einen Blick in den Ofen werfen ;-)

Gegessen ist er trotzdem worden - die Bräune hat ihm keinen Abbruch getan.














Mittwoch, 3. Oktober 2012

In Linz beginnt's

Gschmackigst: Linzertorte mit Himbeermarmelade meiner Oma


Eine meiner Lieblingstorten hab ich als Lieblingstorte meines ersten Chefs kennengelernt. Die Mama immer mit ihren Blechkuchen - ich hab sie tatsächlich noch nicht gekannt. Einmal gekostet - über beide Ohren verliebt - sofort selbst ausprobiert und jetzt für euch hier im Blog:

Linzertorte


Zutaten
250 g Mehl
200 g Zucker
250 g Nüsse gemischt
1 Ei
1 Prise Nelken
1 Tl Zimt
4 El Kirschwasser (oder warmes Wasser mit dunkler Marmelade mischen)
2 EL Kakaopulver
1 Würfel Butter
1 Prise Salz
Himbeermarmelade (oder eine andere dunkle Marmelade)


Butter herausgeben und zum Weichwerden auf den Heizkörper legen oder in die Sonne (je nach Jahreszeit).

Mehl, Zucker, Nüsse, Ei, Nelken, Zimt, Kirschwasser und Kakao mischen.

Butter in kleinen Stücken dazugeben, kurz kneten und am besten über Nacht kalt stellen (hat auch ohne funktioniert).

Ofen vorheizen (170 °C).

2/3 des Teiges in die bebutterte und bebröselte Torten- oder Tarteform drücken, riesige Mengen Marmelade daraufstreichen und mit dem Rest des Teigs ein Gitter legen (das geht besonders gut mit "geölten" Händen).

Mit Ei bestreichen und bei 170 °C 35 Minuten lang backen.

Fruchtig, nussig, mhhh.







Sonntag, 30. September 2012

4. (und letzter) Gang

 Creme-Herzaln auf Hollerkoch

 

Creme-Herzaln auf Hollerkoch

aus der Dazember-Ausgabe des Gustos 2011

Zutaten
1 Bio-Orange
250 g Topfen
200 ml Joghurt
70 g Kristallzucker
Mark von 1 Vanilleschote
6 Blatt Gelatine
200 ml Schlagobers
gehackte Pistazien
Hollerkoch (vorzugsweise vom eigenen Papa am Vortag hergestellt)

Der kritischste Punkt bei solchen (Herzaln-)Vorhaben ist immer: geht die Masse dann aus der Form raus? Weil ich uuuunbedingt Herzaln haben wollte, hab ichs mit der Silikon-Muffiins-Form probiert. Glücklicherweise hats funktioniert. Sicherheitshalber hab ich aber die Hälfte der Masse in Tassen gefüllt.

Die Förmchen mit kaltem Wasser ausspülen und kühl stellen.

Die Orangenschale reibt man ab. Diese mischt man mit dem Topfen, dem Joghurt, dem Zucker und dem ausgekratzten Vanillemark. Gelatine in kaltem Wasser einwichen. Ca. 50 ml Schlagobers mit dem ausgepressten Saft der Orange aufkochen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Das Schlagobers aufschlagen (hab ich dieses Mal mit der Hand probiert. Hat funktioniert - ist aber echt harte Arbeit!) und gemeinsam mit der Gelatine-Mischung unter die Topfenmasse rühren. Nun kann man die Masse in die Förmchen füllen und stellt sie für 6 Stunden kalt.

Vor dem Servieren den Hollerkoch in Schüsselchen oder auf Teller verteilen, die Förmchen in heißes Wasser tauchen, mit einem Messer das Herz umrunden, einen leeren Teller darauf legen, Stroßgebet an den Himmel schicken, umdrehen und hoffen, dass die Herzaln rausgegangen sind. Notfalls ein paar mal draufdrücken oder vorsichtig schütteln. Die Herzen dann auf den Hollerkoch setzen und mit Pistazien bestreuen.




Dienstag, 25. September 2012

Herbstliches


Weintraubenstrudel


Mein Papa ist ja, seitdem er in Pension ist, zum Konditor avanciert. Mohnstrudel, Nussstrudel, Reindling. Er probiert alles aus.

Vorige Woche hat er sich an einem Weintraubenstrudel versucht. Die Koster (meine Mama und ich) waren begeistert. Also hier das Rezept:

Weintraubenstrudel

Zutaten
4 Blätter Strudelteig (mein Papa hat ihn allerdings selbst gemacht)
60 dag Weintrauben
10 dag Haselnüsse, gerieben
4 dag Butter
1/4 l Sauerrahm
3 Eier
6 dag Kristallzucker
1 KL Zimt

Die Weintrauben waschen und abrebeln. Die Haselnüsse unter Wenden in der zerlassenen Butter (bitte etwas aufheben zum Teigbestreichen) hell anrösten. Rahm mit Eiern, Zucker und Zimt verrühren.

Zuerst die Rahmmenge, dann die Weintrauben und zum Schluss die Haselnüsse auf zwei und zwei Teigblättern verteilen, man bekommt also zwei Strudel. Dann einrollen. Nun den Teig mit etwas zerlassener Butter bestreichen

Im vorgeheizten Rohr auf mittlerer Schiene bei 200 °C etwa 35 Minuten backen.

Das Rezept ist aus dem Koch- und Backjournal, das meine Mama schon seitdem ich in der Volksschule war abboniert hat.




Sonntag, 9. September 2012

m & ms - mal anders

Joghurt mit Himbeeren, Brombeeren ... und m & ms Erdnussbutter




Ein kleines Mitbringsel aus Amerika waren m & ms gefüllt mit Erdnussbutter. Ich musste sie einfach kaufen - besser, als ein ganzes Glas davon. Ich wollte ja nur mal kosten.

Gestern habe ich sie dann ein bisschen anders probiert: mit Joghurt und frischen Früchten. Ich hab die m & ms im Mörser zerquetscht und einen Teil ins Schüsserl gegeben. Joghurt darauf, Früchte darauf, noch eine Schicht Joghurt und mit den Brösel-m & ms und Brombeeren abschließen.

Zum Schluss war das Joghurt bunt durchzogen. Sehr witzig!



Samstag, 25. August 2012

Hügellandtorte

fertiger Tortenboden

ausgelöffelter Tortenboden
mit zitronenbeträufelten Bananen belegter Tortenboden
mit Creme in Hügelform beschmierter Tortenboden
und endlich fertig: Hügellandtorte

Geburtstage. Geburtstage sind super. Manchmal aber natürlich auch viel Arbeit. Vor allem dann, wenn man zwölf mal den 18. Geburtstag gefeiert hat und nun 30 Jahre alt wird. Da braucht man Unterstützung. Eine davon ist diese Hügellandtorte. Eigentlich heißt sie ja Maulwurftorte. Aber als Weinviertlerin habe ich sie einfach umbenannt. Steht bestimmt jeder Bäckerin frei.

Ich hab sie durch Zufall auf der Pressewebsite gesehen und sofort dem Geburtstagskind geschickt. Als von dort auch Zustimmung kam, wurde mir mulmig zumute. So einfach war die jetzt bestimmt nicht. Ich brauchte Unterstützung. Also schnell das "Team Hügellandtorte" gegründet. Teammitglieder: meine Mama, mein Papa, ich.

So haben wir uns die Zuständigkeitsbereiche aufgeteilt:
Papa: Schokolade raspeln, "aha" sagen
Mama: mir gut zureden, Schlagobers schlagen, Bananen schnippeln, Creme auftragen
ich: Nervenflattern unterdrücken, Tortenboden backen, Papa einteilen zum Schokoraspeln, Tortenbodenbrösel aufpicken

Hügellandtorte (auch bekannt als Maulwurftorte) 

Zutaten
175 g weiche Butter
175 g Staubzucker
3 Eier
200 g Mehl
2 TL Backpulver
20 g Kakaopulver
Ein Schuss Rum
Milch


Füllung
4 Bananen
375 g Schlagobers (1,5 Becher)
1 Pkg Sahnesteif
1 Pkg Vanillezucker
100 g Schokolade
1 Zitrone 

Eier trennen und Eiweiß zu Schnee schlagen. Weiche Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen und Eier, Kakao und Rum unterrühren. Mehl mit Backpulver gut vermischen und einrühren. Soviel Milch dazugeben, bis eine cremige Masse entsteht.

Den Teig in eine (gebutterte und gebröselte) Tortenform mit 24 Zentimetern Durchmesser füllen (meine hatte 25 cm, zuerst dachte ich, die Torte wäre zu wenig hoch, aber im Endeffekt wars wohl egal - ist ein ordentlicher Hügellandhügel geworden) und im vorgeheizten Backofen bei 180° Heißluft rund 35 Minuten backen.

Wenn der Kuchen gut aufgegangen ist und ein in die Mitte gestochener Metallspieß sauber bleibt, den Kuchen aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. Am besten den Teig bereits am Vortag zubereiten, das spart Zeit.
 
Für die Füllung 1,5 Becher Schlagobers mit einer Packung Vanillezucker, einem gesiebten Esslöffel Staubzucker (haben wir beides vergessen - hätte wohl doch noch einmal das Rezept anschauen sollen ... ups!) und einer Packung Sahnesteif mixen. Eine Banane in kleine Stücke schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln (damit sie nicht braun wird!). Schokolade fein hacken (oder raspeln, wenn man einen Papa zur Hand hat), gemeinsam mit den Bananen zum Schlagobers geben und mit einem Löffel gut untermischen.

Den Tortenboden mithilfe eines Löffels aushöhlen (wir haben dafür ein Plastikgschirrl mit der richtigen Größe darauf gelegt und mit dem Messer rundherum ca. 1 cm tief eingeschnitten). Dabei einen dünnen Rand und einen Boden stehen lassen. Die dabei entstehenden Kuchenbrösel gut zerkrümeln und in eine Schüssel geben.

Drei Bananen der Länge nach teilen, die Schnittflächen mit Zitrone beträufeln und den ausgehöhlten Kuchen damit belegen.
Die Füllung kuppelartig auf die Bananen geben (der Trick dabei war, dass wir die Masse immer in die Mitte gegeben haben und von dort leicht seitlich ausgestrichen) und die Kuchenbrösel auf dem Kuchen verteilen (die halten echt! Das war mein Horrorszenario, ich war mir sicher, dass das nicht anpickt - schön, wenn man sich irrt!).
Anmerkung: Für eine kleine Tortenform mit 18 Zentimentern Durchmesser zwei Drittel der angegebenen Masse verwenden. (red)
http://derstandard.at/1271376995086/Rezept-zum-Ausdrucken-Maulwurfkuchen (dl 25.8.2012)



















Freitag, 24. August 2012

Himbeer-Zitronen-Traum



Himbeer-Zitronen-Traum


Heute einmal etwas ganz Besonderes: Die erste Adaption eines meiner Rezepte von einer grandiosen Bäckerin: D. Hier also ihr abgewandeltes Rezept meines Zitronentraums:

So, nun bekommst du auch das Rezept für diesen äußerst ansehnlichen Gugelhupf!! 

Himbeer-Zitronen-Traum

Man nehme: 
250 g Staubzucker 
250 g weiche Butter 
5 Eier 
Abrieb einer Zitrone 
250 g Mehl 
2 TL Backpulver 
Butter zum Formeinfetten 
Semmelbrösel 
frische Himbeeren (können auch Blau- oder Brombeeren sein) 

Zuerst die Guglhupfform mit Butter einfetten, mit Semmelbröseln ausstauben. Danach werden die Eier getrennt. Den Staubzucker mit der Butter, dem Zitronenabrieb und den fünf Eidottern verrühren. Wenn der Teig schön schaumig ist, kann man nach und nach das Mehl, das man zuvor mit dem Backpulver vermischt hat, unterheben. Anschließend nimmt man das Eiklar, fügt eine Prise Salz bei und mixt es so lange, bis der Eischnee schön steif ist. (Wenn man die Schüssel kopfüber halten kann, ohne dass der Schnee gleich auf den eigenen Kopf stürzt, ist er perfekt!) Den Eischnee vorsichtig unter die Masse heben, nicht zerrühren! 

Dann nimmt man die Form zur Hand und leert den Teig schichtenweise hinein. 

Zwischen den Schichten immer ein paar Himbeeren reinlegen, damit sie gut im Teig verteilt sind! Bei 160 Grad Heißluft nicht ganz eine Stunde backen. Kommt eben auf die Leistung des Backofens an! 

Liebe Grüße
D.
 
 
 

Montag, 20. August 2012

Wochenendfrühstück

Beerenfrühstück
Sommerlicher Sonntagmorgen, eine Runde durch den Garten, Beeren gepflückt, Joghurt in ein Schüsserl, Beeren dazu - fertig. So wirklich einfach kann es gehen.





Sonntag, 12. August 2012

Für M. von M.

Hier und heute ein absoluter Allrounder fürs ganze Jahr. Er passt immer und überall und Kinder stürzen sich bevorzugt darauf. Woher ich das weiß? Aus Kindergartenerfahrungen. Also nicht meinen eigenen (kann mich ja kaum an das gestrige Frühstück erinnern), nein, die von meiner Mama, die die Kindergarten- und Hortkinder verköstigen darf:

Obstkuchen

4 Eier
250 g Zucker
100 g Öl
100 g Wasser
1 Packal Vanillezucker (muß aber nicht unbedingt sein)
etwas Zitronenschale
250 g Mehl
1 Packal Backpulver 
Früchte (Marillen, Kirschen, Zwetschken oder auch in Scheiben geschnittene Dosenpfirsiche im Winter)

Rohr auf 180 Grad vorheizen. 

Nachdem man die Backform (ein Blech oder eine größere Auflaufform) gefettet und gebröselt hat, kann man schon mal die Eier trennen und den Schnee schlagen. Ab damit in den Kühlschrank. Den Zucker verrührt man mit den Eiern, bis die Masse ganz hell geworden ist und darf auch schon alle anderen Zutaten dazu mischen. Zum Schluss das Mehl und Backpulver. Zum ganz zum Schluss den Schnee. 

Der Teig kommt in die Form, darauf verteilt man schön in Reih und Glied oder komplett kreativ die Früchte. Ab damit in den Ofen. 

Wenn der Kuchen dann duftend und dampfend aus dem Rohr kommt, mit Zucker und Zimt bestäuben und ihn seiner Bestimmung zuführen: ihn mit netten Leuten essen!

Mein "Komm kosten" folgt, wenn das Foto folgt! 

Danke für das Rezept, Mama!