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Montag, 11. November 2013

Österreichische Mehlspeisküche

Österreichischer Kaiserschmarrn



Einfach geil. Mehr ist dazu nicht zu sagen. :-)


Kaiserschmarrn

für zwei gute Esser
180 g Mehl
400 ml Kuhmilch
4 Eier
2 TL Vanillezucker
Salz
1 Zitrone, abgeriebene Schale
60 g Feinkristallzucker
40 g Butter
1 Schuss Rum
40 g Rosinen

Die Rosinen im Rum aufkochen und beiseite stellen.

Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Mehl mit der Milch verrühren. Die Eier trennen. Die Dotter unter die Milchmischung rühren, aus dem Eiklar und dem Zucker einen nicht zu steifen Schnee schlagen. Die Zitronenschale und den Eischnee unter den Teig heben.

In einer Pfanne ohne Plastikgriff (!!) 20 g der Butter schmelzen. Die Hälfte des Teiges hineinleeren, die Rumrosinen darauf streuen und kurz stocken lassen. Nun die Pfanne ins Rohr stellen, bis die Oberfläche schön braun geworden ist.

Der Schmarren wird schließlich mit Gabeln zerrissen und mit Zucker bestreut serviert. Apfelmus, Weichselmarmelade - passt alles hervorragend dazu.

Mit der zweiten Hälfte des Teiges wird dann natürlich genauso verfahren. Und die erste Hälfte kann in der Zwischenzeit verputzt werden.





Donnerstag, 9. Mai 2013

GeNUSSbusserl

Köstliche Nussbusserl

Briocheteig, Nussfülle, fertig. Es braucht wie immer nicht viel, um mich glücklich zu machen. Und vermutlich auch einige von euch. :-) Hier mein Rezept für


Nussbusserl

50 dag Mehl
3 dag frische Germ
11 dag Butter
1/4 l Milch
5 dag Zucker
Salz
1 Eidotter
1 verquirltes Ei (zum Bestreichen)

100 g Marzipan
50 g Zucker
1 TL Zimt
2 Schuss Rum
200 g Nüsse
50 g Brösel
2 Schuss Milch

Milch auf dem Herd auf Körpertemperatur (ca. 36 °C) erwärmen und den Zucker, die Butter und das Salz darin auflösen bzw. schmelzen lassen. Nun die Germ dazu und die Milch mit dem Mehl und dem Eidotter mischen. Alles sehr gut durchkneten (mit der Hand oder dem Mixer) und eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Nussfülle vermengen und durchziehen lassen. Den Teig nach dem Gehen noch einmal durchkneten.

Nun den Teig in drei Teile teilen, auswalken, mit der Nussfülle belegen und einrollen. Mit einem bemehlten Messer kann man die Stücke am besten herunterschneiden. Die Nussbusserl auf ein Blech legen und mit einem verquirlten Ei bestreichen. Nun benötigt der Germteig wieder eine halbe Stunde Ruhe.

Jetzt kann er gebacken werden.


In die Nussfüllen kann man auch noch in Rum eingelegte Rosinen geben oder weitere Gewürze wie Kardamom. Lasst es euch schmecken!





Donnerstag, 25. April 2013

Cocktail-Muffins



So vom Charakter her bin ich ja ein ganz warmherziger Typ. Mein Körper hat das nur nicht ganz so mitgekriegt. Wäre frieren ein Charakterzug, es wäre einer von mir. Im Winter im Besonderen, im Sommer brauch ich aber auch abends meine Decke auf der Couch. Ich bin wohl auch die Einzige unter 30jährige, die sich auf die Wechseljahre freut. Nie wieder frieren. Herrlich wird das. :-)

Mein Hausmittel Nummer 1 gegen diesen tollen Charakterzug ist etwas im Rohr zu backen. Dann stell ich mich vors Rohr beim Vorheizen, rühre die Zutaten zusammen und alles ist so herrlich warm um mich. Mhhh. Und dann hat man auch noch so herrliche Muffins:


Cuba Libre-Muffins

Cuba Libre-Muffins ohne Cola dafür mit Schoko

Zutaten
150 g Backschoko
100 g Butter
150 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
100 g Zucker
2 Eier
2 gute Schuss Rum
Zesten und Saft von einer Limette

Ofen vorheizen.

Butter und Schoko verflüssigen.

Die trockenen Zutaten vermischen. Die flüssigen Zutaten vermischen. Die trockenen Zutaten mit der Butter-Schoko-Mischung vermischen. Die flüssigen Zutaten dazu mischen. Zesten und Limettensaft dazu mischen. In Förmchen füllen (16 Muffins sinds bei mir geworden).

Ich hab sie wie immer bei 200 °C ca. 20 Minuten gebacken.

Als Deko könnt ich mir noch eine Limetten-Zucker-Glasur vorstellen. Fällt mir leider gerade jetzt erst ein. :-( Die Schokoglasur ist aber auch lecker.





Mittwoch, 17. April 2013

Zimtige Grüße vom Apfelbaum


Apfel-Zimt-Muffins
Meiner lieben Cousine habe ich vorige Woche herrlich aromatische Apfel-Zimt-Muffins gebacken. Ich durfte sie und ihre Familie besuchen und habe gleich zur Jause beigetragen. Schinkenstangerl von meiner Oma hatte ich auch dabei. Das Rezept (mit tollen Fotos!) folgt bald. Aber jetzt einmal zu den

Apfel-Zimt-Muffins

Zutaten
2 Äpfel
260 g Universalmehl
2 TL Backpulver
2 TL Zimt
1/2 TL Natron
80 g geriebene Nüsse
1 EL Vanillezucker
150 g braunen Zucker
1 Ei
100 ml Sonnenblumenöl
300 ml Buttermilch

1 EL Feinkristallzucker und 1 EL Zimt


Die zwei Äpfel reiben.

Und jetzt kommt die übliche Zubereitung von Muffins:

Die trockenen Zutaten (dazu zählen auch die Äpfel) miteinander verrühren.

Die feuchten Zutaten miteinander verrühren.

Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die feuchten Zutaten mischen.

Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Teig einfüllen. Den Feinkristallzucker und das Zimt verühren und die rohen Muffins damit bestreuen. Das sorgt für eine sehr gute Oberfläche.

Im vorgeheizten Rohr bei 170 °C Umluft für ca. 25 Minuten backen.

Echt keine Hexerei, aber großer Genuss!






Donnerstag, 4. April 2013

{Post aus meiner Küche} Kindheitserinnerungen Vol. 1

Herrlicher Grießauflauf mit Zwetschkenboden

Meine Mama hat seit den 90er Jahren ein Kochmagazin abonniert, in dem mein Bruder und ich das Rezept zum Zwetschkenmandl entdeckten. Meine Mama probiert das Rezept also aus. Die gesamte Familie stellt fest, dass, egal, wie viel sie davon macht, die Menge immer zu wenig ist.

Als ich das Thema „Kindheitserinnerungen" bei Post aus meiner Küche sah, war ich gleich sehr begeistert, aber auch genauso planlos. Was habe ich als Kind gerne gegessen? Das Zwetschkenmandl war aber schnell klar. Dann habe ich noch Milchschnitten gebacken und einen köstlichen Frischkäse aus Joghurt gemacht. In den nächsten Tagen werde ich die anderen Rezepte auch posten. Aber Zwetschkenmandl – das ist mein Highlight!

Zwetschkenmandl

Zutaten
4 Portionen als Hauptspeise, 6 Portionen als Dessert
70 dag Zwetschken (es geht auch mit Pflaumen oder Hollerkoch!)
1/8 l Rotwein
10 dag Kristallzucker
1 Zitronenscheibe
1/2 TL Zimtpulver
2 Gewürznelken
Butter für die Form
Topfenmasse:
4 Eier (groß)
25 dag Topfen (20%)
6 dag weiche Butter
2 Esslöffel Honig
5 dag Staubzucker
Salz
Zitronenzeste einer Zitrone
6 dag Weizengrieß
1 TL Vanillezucker

Zuerst die Eier trennen und den Dotter mit Topfen, Butter, Honig, Zucker, Zitronenzesten, Salz und dem Grieß gut verrühren. Dann ca. 15 Minuten rasten lassen.

Das Eiklar schlägt man in der Zwischenzeit mit dem Vanillezucker steif.

Die Zwetschken halbieren (die Pflaumen vierteln) und mit dem Rotwein, dem Zucker, der Zitronenscheibe und den Gewürzen in einer eingefetteten Auflaufform vermischen.

Die Topfenmasse mit dem Eischnee vermischen und auf den Zwetschken (Pflaumen) verteilen.

Bei 180 °C wird das Zwetschkenmandl ca. 40 Minuten gebacken.






Freitag, 22. März 2013

Caribbean Dreams

Dieses Hundewetter kann einen ja wirklich zum Wahnsinn treiben. Aber auch wenn sich der Frühling immer wieder in sein Versteck verkriecht, können wir es uns in der Küche immer noch schön frühlingshaft bzw. in diesem Fall sommerlich machen! Und zwar mit diesem Rezept, das ich auf Inas Blog gefunden habe:


Mango Panna Cotta

Zutaten für 5 Gläschen (à rund 300 ml):

600 g Schlagobers
400 g Kokosmilch
100-130g Zucker (je nachdem, wie süß es einem schmeckt...)
Mark einer Vanilleschote
6 Blatt Gelatine
1 Mango


5 Einmachgläser (Marmeladegläser oder ähnliches...) säubern, abtrocknen und bereit stellen. Mango schälen, in kleine Würfelchen schneiden und diese gleichmäßig auf die fünf Gläschen verteilen.

In einem Topf den Schlagobers, die Kokosmilch und den Zucker langsam erhitzen und aufkochen lassen.

Die Vanilleschote der Länge nach mit einem Messer aufschneiden, ordentlich ausschaben und das Vanillemark sowie die ausgekratzte Schote zum Obers-Kokosmilch-Gemisch geben. Das Ganze etwa 10-15 Minuten lang bei geringer Hitze köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und nun nach und nach darin die Gelatineblätter auflösen und einrühren.

Die Panna Cotta nun in die fünf Mangogläschen füllen und mindestens fünf Stunden lang im Kühlschrank kalt stellen. Wer mag, kann die Panna Cotta zusätzlich mit Kokosraspeln und Pistazien bestreuen. Aber nachdem mein lieber Freund keine Kerne, Nüsse oder ähnliches mag, mussten wir davon Abstand nehmen ;-)

Wir haben die Mango Panna Cotta bei einem gemütlichen Geburtstagsessen für eine ganz liebe Freundin als Nachtisch genossen! Herrlich!!! Da vergisst man glatt, dass es draußen nur 5 Grad hat und fühlt sich wie im Sommerurlaub!

Variation:
Wer allerdings nicht so sehr auf Kokosgeschmack fliegt, kann die Kokosmilch einfach durch Schlagobers ersetzen!
Auch die Früchte sind variabel: Mit Erdbeer- oder Himbeerspiegel ist die Panna Cotta sicher auch ein Hochgenuss :-)

Ich wünsch euch noch eine schöne Woche!
Doris

Samstag, 9. März 2013

Bombenhimbeeren



Tulpen, Märzenbecher, Hyazinthen und frisch gründender Weizen bevölkern nun endlich wieder die Wohnung. Bestimmt geht es jedem so: der Frühling macht alles schöner. Ballerinas und Frühlingsmäntel machen alles schöner. Die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut machen alles schöner. Frische Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren machen alles schöner. Okay. Sie sind noch aus dem mehr oder weniger fernen Süden. Aber hin und wieder müssen sie im Frühling auf den Tisch. Natürlich gerne auch in Form von leckeren Torten:

Himbeer-Schwedenbombentorte

Zutaten
für den Teig:
3 Eier
120 g Staubzucker
1 Packal Vanillezucker
70 g Butter (weich)
70 g Schoko
70 g Mehl
1 TL Backpulver
70 g Schoko
50 g geriebene Nüsse


für die Himbeerschicht:
500 g Himbeeren
200 ml Schlagobers
2 EL Staubzucker
300 g Naturjoghurt
6 Blatt Gelatine

für die Schwedenbombenschicht:
10 Schwedenbomben
200 ml Schlagobers

Zuerst den Teig zubereiten. Dafür die Eier trennen, das Eiweiß zu Schnee schlagen und in den Kühlschrank stellen. Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Den Schoko in der Microwelle verflüssigen und unter die Eimasse rühren. Nun das Mehl, das Backpulver und die Nüsse untermengen. Zum Schluss den Schnee vorsichtig unterheben. In einer gefettete Springform ca. 30 Minuten bei 180 Grad backen. Stichproben machen!

In der Zwischenzeit die Joghurtmasse vorbereiten. Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Das Schlagobers erhitzen und die weichen Blätter darin auflösen. Nun mit dem Joghurt vermengen und die pürierten Himbeeren und den Staubzucker hinzufügen.

Den Tortenboden kurz überkühlen lassen, ev. mit Marmelade bestreichen und dann die Himbeermasse darüberleeren. Die Torte gehört jetzt für einige Stunden (ich hatte sie über Nacht) kühl gestellt.

Jetzt muss nur noch das restliche Schlagobers steif geschlagen und mit den zermantschten Schwedenbomben vermischt werden. Diese Masse als letzte Schicht auf die Torte streichen und wieder kühl stellen.



Ich habe noch Schokospäne und Pistazien als hübschen Akzent in der Tortenmitte verteilt. Wer nicht so auf Schwedenbomben steht, kann die Schicht einfach weglassen und bei den Himbeeren enden.







Dienstag, 19. Februar 2013

Bunt. Bunter. Macarons.

Meine Macarons.

Kaum aus der wunderschönen Stadt Paris zurück, musste ich auch schon die herrlich guten Macarons selbst backen. Und feststellen: So einfach ist das gar nicht. Also nein. Eigentlich schon einfach. Aber man braucht das richtige Werkzeug und vor allem: DIE RICHTIGE BACKTEMPERATUR!! Zum Glück sind 2 von 4 Blech nicht halb verkohlt. Und davon ist die Hälfte nicht gleich beim bloßen Anschauen zerbröselt. Aber hey. Dann macht man halt blaue Cakepops daraus. Meinen Babysitterzwillingen haben sie sehr gut geschmeckt. Und dass sie blau waren, fanden sie supercool.

Also der Teig war ok. Ohne Spritzbeutel (Ja, der ist immer noch verschwunden. Nein, ich kaufe keinen neuen, er wird schon wo auftauchen.) ist die Challenge des Aufspritzens leicht verschärft gewesen. Bitte nicht erst beim 3. Blech in der Ofenbedienungsanleitung nach der richtigen Temperatur suchen. Die Backzeit ist relativ kurz. Bitte Backpapier verwenden. Grundsätzlich: Seid vorbereiteter als ich. ;-) Ich probier sie halt einfach bald noch einmal!


Herrliche Macarons bei Ladurée in Paris

 

Macarons

Zutaten
6 Eiweiß
1 Prise Salz
400 g Staubzucker
250 g Mandeln (am besten noch einmal reiben! Sollen sehr fein sein.)
Lebensmittelfarbe
240 g Butter
330 g Staubzucker
2 EL Vanillezucker
1 EL Schlagobers oder Milch
Marmelade
Kakao
Zitronenzesten
Pistazien (gehackt)

Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen und langsam den gesiebten Staubzucker einrieseln lassen. Das wird dann eine feste Creme. Die Mandeln langsam unterheben.

Die Masse nun auf Schüsserl aufteilen und mit Lebensmittelfarbe färben. Blau ist am schönsten gegangen. Rosa wäre schön geworden, wären sie nicht braun geworden (und dadurch ungenießbar). Gelb sah man fast gar nicht und grün wurde türkis.

Mit dem Spritzsack nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech runde Kreise spritzen. Diese lässt man nun eine halbe Stunde rasten.

Dann schiebt man sie bei der richtigen Temperatur ins Rohr.

Für die Creme schlägt man Butter schaumig, rührt die Zucker unter und verfeinert dann mit dem Schlagobers oder der Milch. Die Creme teilt man dann wieder auf und verfeinert sie mit Marmelade (für die rosaroten Macarons), Kakao (für die blauen Macarons), Zitronenzesten (für die gelben Macarons) und Pistazien (für die türkisen Macarons).

Wenn die Macarons ausgekühlt sind, bestreicht man sie mit der Creme, klebt sie zusammen und genießt.


Und das wurde aus den zerbröselten Macarons.

Eine tolle Videoanleitung findet ihr hier auf youtube.





Samstag, 2. Februar 2013

Rosinenbrötchen



Es soll ja Menschen geben, die nicht so auf Rosinen stehen. Ich hab sogar davon gehört, dass manche Menschen sie hassen. Aber ledig essen. Es gibt halt komische Sachen auf dieser Welt.

Ich gehöre nicht zu diesen Menschen. Ich mag Rosinen. Sehr gerne sogar. Deshalb habe ich heute Rosinenbrötchen gebacken. Sehr leckere Rosinenbrötchen. :-)

Rosinenbrötchen

Zutaten
50 dag Mehl
2 Packal Trockengerm
11 dag Butter
1/4 l Milch
10 dag Zucker
abgeriebene Schale einer Zitrone
Salz
1 Eidotter
1 Handvoll Rosinen
1 Schuss Rum
1 verquirltes Ei (zum Bestreichen)

Milch in der Mikrowelle auf Körpertemperatur (ca. 36 °C) erwärmen und den Zucker, die Butter und das Salz darin auflösen bzw. schmelzen lassen. Die Milch mit dem Mehl, der Germ, der Zitronenzeste und dem Eidotter mischen. Alles sehr gut durchkneten (mit der Hand oder dem Mixer) und eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Rosinen mit dem Schuss Rum aufkochen und stehen lassen, damit sie sich mit dem Rum ansaugen können.

Nach dem Gehen den Teig noch einmal kneten und die Rosinen mit einkneten. Den Teig dann zu einer Rolle formen und mit einem Messer in etwa 10 Teile schneiden. Nun zu Kugeln oder zu länglichen Stangerln formen. Auf ein Backblech legen und mit Eidotter bestreichen. Wer will, kann die Rosinenbrötchen mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen.

Den Ofen auf 30 Grad aufdrehen und das Gebäck im Rohr für 30 Minuten gehen lassen. Danach die Hitze auf etwa 200 Grad erhöhen. Nach ca. 20 Minuten sind die Rosinenbrötchen fertig gebacken.





Schokobrownies ...




"Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Brokkoli."

Diesen Spruch hab ich diese Woche gelesen und musste so lachen. Ich mag Brokkoli wirklich sehr!!! Aber tja, Schoko ist Schoko bleibt Schoko wird immer Schoko sein. In Form eines Kuchens mag ich Schoko am liebsten. Die Mischung aus süß und herb macht's meiner Meinung nach aus. Hier ein tolles Rezept:

Schokobrownies mit herbem Guss

Zutaten
250 g Butter
200 g Backschoko
150 g geriebene Nüsse
65 g Mehl
70 g Backkakao
1 TL Backpulver
340 g Staubzucker
4 Eier
80 %ige Schokolade für die Glasur

Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Die Butter mit der Schoko im Wasserbad schmelzen. Derweil in einer anderen Schüssel Mehl, Kakao, Backpulver und Staubzucker vermischen.

Die Nüsse unter die Schoko geben und die trockenen Zutaten mit den feuchten ordentlich verrühren. Den Teig in eine ausgefettete rechteckige Form füllen und ca. 25 Minuten backen.

Das wichtigste bei Brownies ist, dass der Teig nicht zu lange gebacken wird. Bei der Stechprobe soll noch Teig kleben bleiben.

Den fertigen Kuchen dann in rechteckige Stücke schneiden und ihn mit im Wasserbad geschmolzener 80%iger Schokolade glasieren.

Das gibt den Kick! Süß und herb. Herrlich!









Samstag, 12. Januar 2013

Ein Dessert zum Verlieben

Bei unserem letzten Spieleabend mit Freunden hatte ich davor aus Zeitgründen keinen Kuchen gebacken, was eine herbe Enttäuschung für unsere Gäste war. Sie hatten sich offensichtlich schon auf was Süßes aus meiner Küche gefreut! Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen... Also musste ich die Schleckermäuler anders zufriedenstellen und machte kurzerhand flüssige Schokomuffins.

Das Rezept habe ich zugebenermaßen nicht selbst kreiert, sondern von meinem Freund bekommen, der es wiederum irgendwo im Internet gefunden hat.

Wer genau hinschaut, sieht den flüssigen Kern ;)

 

 Flüssige Schokomuffins

Zutaten für ca. 9-10 Muffins:

200 g Schokolade (Vielleicht habt ihr ja noch irgendwo Nikoläuse oder Krampusse aus der Adventszeit rumliegen...)
160 ml Öl
60 g Staubzucker
60 g Mehl
3 Eier


Backofen auf 230°C vorheizen.

Wasser in einem Topf erhitzen und zum Kochen bringen. Die Schokolade und das Öl in ein hitzebeständiges Gefäß geben und über dem Wasserbad schmelzen. Immer wieder umrühren, bis das Schoko-Öl-Gemisch schön sämig und klumpenfrei ist.

Eier und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Schoko-Öl-Gemisch dazuleeren und langsam verrühren. Mehl vorsichtig unterheben und vermengen.

Ein Muffinsblech (Wer keines besitzt: Es geht auch mit ausgefetteten, hitzebeständigen Tassen!) mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig verteilen.

Etwa 8 Minuten lang backen und gleich rausnehmen!

Wenn die Muffins zu lange im Ofen bleiben, ist der Kern leider nicht mehr flüssig. Keine Sorge, das ist mir auch schon mal passiert. Sie schmecken trotzdem vorzüglich! Kommt bei den besten Köchen vor ;) Am einfachsten ist es, wenn ihr euch mit einer Stäbchenprobe vergewissert. Wichtig ist, dass die äußere Hülle schon fertig ist, aber der Kern noch schön flüssig - dann schmeckt's nämlich am besten!

Die Muffins vorsichtig vom Blech nehmen und noch warm servieren. Wir essen sie immer "pur", aber ich kann sie mir auch gut mit einem Beerenspiegel vorstellen!

Gutes Gelingen!


Samstag, 1. Dezember 2012

{Post aus meiner Küche} Weihnachtsschickerei-Pistazien-Windringe

Pistazien-Windringe

So eine Patzerei hat die Welt noch nicht gesehen! Ohne richtiges Werkzeug und vor allem: Ohne gescheite professionelle Einführung in: "Wie kriege ich dieses Zucker-Pick-Zeug in die Tülle?" und "Wie schaue ich nicht entsetzt und erstarrt zu, wenn das Zucker-Pick-Zeug aus der aufgegangenen Tülle rinnt?" und "Welchen Aufsatz verwende ich jetzt, damit nicht vom Mitesser die Meldung kommt: Gehören die nicht dicker??" ist das schon eine ganz schöne Herausforderung. Also nur der guten Ordnung halber: Hier das Rezept für

Pistazien-Windringe

Zutaten
3 Eiklar
1 Prise Salz
100 g Freinkristallzucker
10 g Vanillezucker
100 g Staubzucker
Pistazien

Eiklar mit Salz steif schlagen und den Feinkristallzucker einrieseln lassen. Gut weiter schlagen, bis eine feste Zuckermasse entstanden ist. Dann den Staubzucker und den Vanillezucker mit einem Spatel unterrühren.

Wer mutig und talentiert ist, kann jetzt schon das Backrohr auf 100 Grad aufdrehen. Ich hätt mir das sparen können, hab dann noch etwas länger gebraucht, bis die Windringe im Ofen waren.

Jetzt kommts: Irgendwie muss dieses Zucker-Pick-Zeug in die Tülle. Ich hatte eine aus Metall (ausgeborgt - Mama, ich weiß, dass du meine (deine) irgendwo versteckt hast!!!), da ist das Einfüllloch recht klein bemessen. Mit einem kleinen Löffel also ca. 50 mal hin und her, bis die Tülle dann  mal voll war. Um gleich anschließend komplett auszurinnen. Aufs Backblech. Einen Windring hatte ich bis dahin aufs Backblech gespritzt. Stolze Leistung. Mit einem Spatel kann man die ausgeronnene Masse allerdings wieder ziemlich gut vom Backpapier kratzen.

Lange Rede - kurzer Sinn, insgesamt drei Mal ist mir das Zucker-Pick-Zeug noch ausgeronnen, bis ich darauf gekommen bin, dass ich das vordere Ende mit zwei Fingern festhalten könnte. Wenigstens bin ich beim 2. und 3. Mal nicht mehr in Schockstarre verfallen.

Also wer es dann geschafft hat, das Blech zu füllen, kann sie mit den Pistazien oder auch mit Zuckersträuseln dekorieren und schließlich für 3 Stunden im Backrohr trocknen lassen. Hin und wieder soll man das Rohr aufmachen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Sie schmecken ziemlich sehr süß - so wie Windringe eben sein sollten. Die, die Windringe lieben, werden diese auch lieben. Vielleicht stellen sich diese Menschen auch nicht so patschert an wie ich.


Montag, 26. November 2012

Cheese

Cheesecake

Anlässe, um Torten zu backen, sind spitze. Der Geburtstag meiner Mama war natürlich ein solcher und beim Heftl-Blättern ist mir schnell ein Favorit untergekommen:

Cheesecake mit Granatapfelkernen

Zutaten
200 g Cantuccini
100 g Amarettini
15 g Butter
750 g Ricotta
250 g Mascarpone (oder Mascarino)
100 g Staubzucker
4 Eier
Schale einer abgeriebenen Orange und Zitrone
2 TL Stärkemehl
1 Granatapfel

Ofen auf 160 Grad vorheizen.
Die beiden Kekssorten in der Küchenmaschine (oder in einem Geschirrtuch mit dem Nudelwalker) zerbröseln und mit der zerlassenen Butter vermischen. Die Masse in die gefettete Tortenform (26 cm Durchmesser) drücken (mit ein paar cm Rand!). Im vorgeheizten Rohr 15 Minuten backen.

Die Mascarpone in der Zwischenzeit mit dem Ricotta vermischen, Zucker, Eier und Zitronen- und Orangenzesten nach und nach untermischen.

Den Boden etwas auskühlen lassen und dann die Masse darauf verteilen. Im Rohr bei 180 Grad 1 Stunde backen. Schließlich muss die Torte noch auskühlen und dann über Nacht in den Kühlschrank.


Zum Schluss noch die Granatapfelkerne in der Mitte aufteilen und für alle Perfektionisten: ein Minzblättchen hineinstecken.


Die Mischung von süßer Torte mit Granatapfelkernen hat richtig gut gepasst. Bitte jetzt im Winter keine Erdbeeren, Himbeeren oder sonstiges Sommerobst darauf geben. Es schmeckt ja doch nicht so gut. Wär schad drum. Falls jemand dieses Rezept im Sommer nachbacken will: Wehe, es kauft jemand einen Granatapfel! Da gibts heimisches Obst: Erdbeeren, Himbeeren, Ribisel, Brombeeren usw.! ;-)



Sonntag, 4. November 2012

Nachgebacken




Cantuccini im Glas
Von meinen lieben Arbeitskolleginnen habe ich einen Korb voller Köstlichkeiten bekommen. Marmeladen, eigelegtes Gemüse, Äpfel usw. Darunter war auch ein Säckchen mit Cantuccini, einem italienischen Gebäck mit Schokolade und Pistazien. Ich war sofort hin und weg. So etwas einfaches und doch so dermaßen lecker. Also natürlich sofort recherchiert und ein Rezept gefunden:

Cantuccini mit Mandeln

Zutaten
30 g Butter
80 g Backschokolade (umso mehr Kakaoanteil umso besser)
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Backkakaopulver
1 Packung Vanillezucker
120 g Staubzucker
1 Prise Salz
2 große Eier
2 EL Milch
200 g Mandeln
1 Eiweiß

Die Zubereitung geht wirklich schnell:
Butter mit Schokolade im Wasserbad schmelzen (umso kleiner man sie vorher schneidet, umso schneller gehts dann auch).

Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und dann Eier, Milch und Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren. Das wird dann ein recht feuchter, fester Teig. Nun die Mandeln unterrühren (zuerst schaut es so aus, als wären es zu viele Mandeln, aber im Endeffekt ist es die perfekte Menge!).

Ofen auf 160 °C vorheizen.

Man stürzt die Masse nun auf eine Oberfläche und knetet sie leicht durch (bitte vorher die Hände mit Staubzucker  einreiben!). Jetzt kann man sie auch schon in drei Teile teilen und daraus Rollen formen, die man auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legt. Jetzt noch mit Eiweiß bestreichen und ab ins Rohr damit. Die Rollen formen ist eine leichte Patzerei, umso mehr Staubzucker auf den Händen ist, umso besser.

15-20 Minuten werden die Teigrollen gebacken und dann aus dem Ofen genommen. 10 Minuten abkühlen lassen und in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben legt man auf und schiebt sie dann noch einmal zum Trocknen ins Rohr: 100 °C, 15 Minuten.

Auskühlen lassen, fertig. Wenige Zutaten, schnelle Zubereitung, einfach spitze!




Montag, 22. Oktober 2012

Lactose und Fructose


Schokokuchen für die nettesten Fructose- und Lactose-IntoleranzlerInnen


Ich bin mir sicher, dass jeder sie hat. Die LebensmittelintoleranzlerInnen in seinem Freundeskreis. Ich bin immer stolz wie Schmitz' Katze, wenn ich die lactosefreie Milch nicht vergesse (was ich regelmäßig tue). Und heute eine mittelgroße Herausforderung: Kuchen für eine nette Kuchenjause ohne Fructose und Lactose (weil ab heute strenge Diät):

Schokokuchen 

(für alle lieben Fructose- und Lactose-IntoleranzlerInnen)

Zutaten
3 Eier
125 ml Öl (Maiskeimöl)
280 g Traubenzucker
1 EL Vanillezucker
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
3 EL Backkakao
180 ml lactosefreie Milch
Brösel


Das Rohr auf 175 °C vorheizen.

Die Eier mit dem Öl und den beiden Zuckern schön schaumig (also hellgelb) schlagen. Dann das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen und unter die Eimasse rühren. Schließlich die Milch dazu.

Die Kuchenform mit Öl ausstreichen und mit Bröseln ausbröseln. Nun die Kakaomasse in die Form leeren und ab ins Rohr. Der Kuchen braucht etwa 50 Minuten. Stichprobe machen!


Mittwoch, 3. Oktober 2012

In Linz beginnt's

Gschmackigst: Linzertorte mit Himbeermarmelade meiner Oma


Eine meiner Lieblingstorten hab ich als Lieblingstorte meines ersten Chefs kennengelernt. Die Mama immer mit ihren Blechkuchen - ich hab sie tatsächlich noch nicht gekannt. Einmal gekostet - über beide Ohren verliebt - sofort selbst ausprobiert und jetzt für euch hier im Blog:

Linzertorte


Zutaten
250 g Mehl
200 g Zucker
250 g Nüsse gemischt
1 Ei
1 Prise Nelken
1 Tl Zimt
4 El Kirschwasser (oder warmes Wasser mit dunkler Marmelade mischen)
2 EL Kakaopulver
1 Würfel Butter
1 Prise Salz
Himbeermarmelade (oder eine andere dunkle Marmelade)


Butter herausgeben und zum Weichwerden auf den Heizkörper legen oder in die Sonne (je nach Jahreszeit).

Mehl, Zucker, Nüsse, Ei, Nelken, Zimt, Kirschwasser und Kakao mischen.

Butter in kleinen Stücken dazugeben, kurz kneten und am besten über Nacht kalt stellen (hat auch ohne funktioniert).

Ofen vorheizen (170 °C).

2/3 des Teiges in die bebutterte und bebröselte Torten- oder Tarteform drücken, riesige Mengen Marmelade daraufstreichen und mit dem Rest des Teigs ein Gitter legen (das geht besonders gut mit "geölten" Händen).

Mit Ei bestreichen und bei 170 °C 35 Minuten lang backen.

Fruchtig, nussig, mhhh.







Sonntag, 30. September 2012

4. (und letzter) Gang

 Creme-Herzaln auf Hollerkoch

 

Creme-Herzaln auf Hollerkoch

aus der Dazember-Ausgabe des Gustos 2011

Zutaten
1 Bio-Orange
250 g Topfen
200 ml Joghurt
70 g Kristallzucker
Mark von 1 Vanilleschote
6 Blatt Gelatine
200 ml Schlagobers
gehackte Pistazien
Hollerkoch (vorzugsweise vom eigenen Papa am Vortag hergestellt)

Der kritischste Punkt bei solchen (Herzaln-)Vorhaben ist immer: geht die Masse dann aus der Form raus? Weil ich uuuunbedingt Herzaln haben wollte, hab ichs mit der Silikon-Muffiins-Form probiert. Glücklicherweise hats funktioniert. Sicherheitshalber hab ich aber die Hälfte der Masse in Tassen gefüllt.

Die Förmchen mit kaltem Wasser ausspülen und kühl stellen.

Die Orangenschale reibt man ab. Diese mischt man mit dem Topfen, dem Joghurt, dem Zucker und dem ausgekratzten Vanillemark. Gelatine in kaltem Wasser einwichen. Ca. 50 ml Schlagobers mit dem ausgepressten Saft der Orange aufkochen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Das Schlagobers aufschlagen (hab ich dieses Mal mit der Hand probiert. Hat funktioniert - ist aber echt harte Arbeit!) und gemeinsam mit der Gelatine-Mischung unter die Topfenmasse rühren. Nun kann man die Masse in die Förmchen füllen und stellt sie für 6 Stunden kalt.

Vor dem Servieren den Hollerkoch in Schüsselchen oder auf Teller verteilen, die Förmchen in heißes Wasser tauchen, mit einem Messer das Herz umrunden, einen leeren Teller darauf legen, Stroßgebet an den Himmel schicken, umdrehen und hoffen, dass die Herzaln rausgegangen sind. Notfalls ein paar mal draufdrücken oder vorsichtig schütteln. Die Herzen dann auf den Hollerkoch setzen und mit Pistazien bestreuen.




Dienstag, 25. September 2012

Herbstliches


Weintraubenstrudel


Mein Papa ist ja, seitdem er in Pension ist, zum Konditor avanciert. Mohnstrudel, Nussstrudel, Reindling. Er probiert alles aus.

Vorige Woche hat er sich an einem Weintraubenstrudel versucht. Die Koster (meine Mama und ich) waren begeistert. Also hier das Rezept:

Weintraubenstrudel

Zutaten
4 Blätter Strudelteig (mein Papa hat ihn allerdings selbst gemacht)
60 dag Weintrauben
10 dag Haselnüsse, gerieben
4 dag Butter
1/4 l Sauerrahm
3 Eier
6 dag Kristallzucker
1 KL Zimt

Die Weintrauben waschen und abrebeln. Die Haselnüsse unter Wenden in der zerlassenen Butter (bitte etwas aufheben zum Teigbestreichen) hell anrösten. Rahm mit Eiern, Zucker und Zimt verrühren.

Zuerst die Rahmmenge, dann die Weintrauben und zum Schluss die Haselnüsse auf zwei und zwei Teigblättern verteilen, man bekommt also zwei Strudel. Dann einrollen. Nun den Teig mit etwas zerlassener Butter bestreichen

Im vorgeheizten Rohr auf mittlerer Schiene bei 200 °C etwa 35 Minuten backen.

Das Rezept ist aus dem Koch- und Backjournal, das meine Mama schon seitdem ich in der Volksschule war abboniert hat.




Dienstag, 14. August 2012

Österreichische Komm kosten!-Küche

Palatschinken mit Marillenmarmelade und Heidelbeeren

Die Qual der Wahl: Erdbeermarmelade, Marillenmarmelade, Ribiselmarmelade, Apfelmarmelade, Nutella, Früchte, Vanilleeis, Erdbeereis, Schokoeis und so weiter, und so fort. Wer soll sich da für eine Füllung entscheiden können?

Palatschinken

Zutaten:
1/4 l Milch
7 EL Mehl
1 Ei
1 Prise Salz


Zu Beginn gehts besonders einfach:
Bitte alle Zutaten miteinander verrühren (mit dem Schneebesen oder dem Handmixer oder der Küchenmaschine) und dann den Teig ein bisschen rasten lassen (Hier sei angemerkt: Umso länger - umso besser. Die Oma hat den Teig mal den ganzen Vormittag stehen lassen - das waren die besten Palatschinken.).

Jetzt wirds aber leider ein bisschen knifflig:
Ob der Teig nun die richtige Konsistenz hat, das muss man leider ausprobieren. Laut meiner Oma sieht man das zwar schon vorher - das macht aber wohl die Erfahrung (die ich scheinbar noch nicht habe, denn die ersten beiden Palatschinken wurden Pfannkuchen).

Nach der Rasterei schüttet man Palatschinkenteig für Palatschinkenteig in die Pfanne und hofft, dass sie nicht zu braun werden, aber doch braun genug!

Mit Marmelade bestreichen - fertig sind sie!

Und leider keine mehr da - wurden alle an Komm kosten!-Koster verteilt.